Ärmel hochkrempeln

Gas geben

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Sie wollen es wissen und das Feld von hinten aufrollen: Die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

Marktoberdorf – Wenn am kommenden Samstag die vierwöchige Pause für die Handballer der Spielgemeinschaft Biessenhofen-Marktoberdorf vorbei ist, will der Tabellenletzte der Bezirksoberliga das Feld von hinten aufrollen. „Es bleibt uns ja nichts anders übrig“, hofft Coach Michael Borghesi, dass der Knoten bei seiner Mannschaft endlich platzt.

Seit fünf Spielen sind die Ostallgäuer ohne ein Erfolgserlebnis. Nur zweimal konnte die SG siegreich vom Parkett gehen: Beim Saisonauftakt gegen den TSV Mindelheim (31:29) und auswärts am vierten Spieltag gegen die HSG Gröbenzell-Olching (31:30) gab es die bisher einzigen vier Zähler. „Wir haben super Einzelspieler in unseren Reihen, aber wir sind noch keine homogene Mannschaft“, machte Coach Borghesi gegenüber dem Kreisbote deutlich. Dabei hätte sein Team durchaus einige Spiele gewinnen können, geschweige müssen. „Gegen den TV Memmingen haben wir unser schlechtestes Spiel bestritten“, bilanziert der Coach die deutliche 28:36-Auswärtsniederlage gegen die Maustädter. Auch in Weilheim sei für ihn viel mehr möglich gewesen. „Wir haben einfach das Pech und treffen das Tor nicht“, sagte Borghesi. 

Während in den Trainingseinheiten die Tore wie am Fließband fallen, will der Funke in den Punktspielen auf die Spieler einfach nicht überspringen. Immer wieder haperte es an der mangelnden Wurfausbeute. Hinzu kamen noch das Verletzungspech und die Problematik, nur mit einem Torwart die Runde bestreiten zu müssen. „Ihm können wir keine Schuld geben“, verwies Michael Borghesi auch auf das zum Teil fehlende Selbstvertrauen bei den Spielern.

Gegen Ligaprimus und Landesliga-Absteiger HSG Dietmannsried-Altusried konnte der Cheftrainer allerdings wieder eine aufsteigende Form erkennen, auch wenn die Partie trotz der hohen Niederlage deutlich verloren ging. „Wir müssen jetzt einfach unser Glück erzwingen“, setzt Borghesi alles daran, dass sein Team nun wieder in die Erfolgsspur zurückkommt.

Mit der Heimpartie gegen Pullach zum Auftakt und den beiden schweren Auswärtsspielen in Kaufbeuren und Mindelheim wird der Start nach der Pause nicht einfacher. „Hier müssen wir anfangen zu punkten.“ Dem Übungsleiter ist bewusst, dass in den bevorstehenden Derbys die Spielgemeinschaft durchaus die Möglichkeit zu einer Überraschung hat. Bis dahin setzt er weiterhin vermehrt auf Einzelgespräche. Denn für Michael Borghesi ist eines klar: Der Erfolg wird kommen.

von Stefan Günter

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