BSK-Cheftrainer Günter Bayer im Kreisbote-Interview

Start nach der Winterpause

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Cheftrainer Günter Bayer kann mit der Vorbereitungsphase nicht zufrieden sein. Zu viele Spieler fehlten.

Kaufbeuren-Neugablonz – Ab jetzt wird es wieder ernst: Die Vorbereitungsphase für den BSK Olympia Neugablonz ist vorüber.

Am kommenden Samstag startet wieder der Punktspielbetrieb in der Bezirksliga-Süd mit einem Heimspiel gegen den Kissinger SC. Allerdings war die Generalprobe alles andere als optimal. Trotz einer 3:0-Führung gegen das Kreisliga-Team des TSV Kammlach gab es nach 90 Minuten ein 4:4-Remis. „Wir haben zu lässig gespielt und zum Ende wohl keine Motivation mehr gehabt“, bilanziert Kapitän Dennis Starowoit. Über die volle Spielzeit hat der BSK nicht die erforderliche Leistung abgerufen. Der Kreisbote sprach mit Cheftrainer Günter Bayer.

Wie lautet Ihr Fazit nach der Generalprobe gegen den TSV Kammlach?

Bayer: Es waren zwei grundverschiedene Halbzeiten. Der erste Durchgang war in Ordnung. Die Laufbereitschaft und das Taktik-System haben gut gegriffen. Wir haben auch drei tolle herausgespielte Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit gab es dann das komplette Gegenteil: Da hat man schon unsere Probleme und Schwächen gesehen. Einige Spieler kämpften auch mit ihrer Kondition. Zum Teil waren wir auch zu leichtsinnig in der Defensive, haben den Gegner eingeladen ins leere Tor zu schießen. Das Ergebnis ist jetzt keine Befriedigung.

Können Sie wenige Tage vor dem Start nach der Winterpause gegen Kissing überhaupt noch den Hebel ansetzen?

Bayer: Das ist insofern schwer, weil ein Großteil der Mannschaft nicht da ist und im Training steckt. Es fehlen in den Vorbereitungsspielen zwischen vier und sechs Spieler, die nicht im Einsatz sind. Das macht sich natürlich bemerkbar. Den Hebel ansetzen müsste man in vielen Bereichen, aber es fehlt einfach die Möglichkeit dazu.

Sie können nur mit dem Spielermaterial arbeiten, das ihnen zur Verfügung steht.

Bayer: Natürlich, es ist eine schwierige Situation, die sich in Neugablonz zuspitzt durch die vielen Schichtarbeiter. In der Wintervorbereitung musst Du immer mit vielen kranken Spielern rechnen, hinzu kommen noch die angeschlagenen Spieler dazu. Es stehen bei zwei Herrenteams leider nur zwölf Spieler im Training. Das ist sicherlich nicht positiv.

Welche Spieler fehlen Ihnen?

Bayer: Krankheitsbedingt fehlt bis jetzt Maximilian Nieberle. Ich hoffe, dass er noch ins Training kommt. Denn ihn werden wir brauchen, da mit einem Einsatz von Lucas Stumpe wegen des Pfeiffersches Drüsenfieber nicht zu rechnen ist. Wenn sich jetzt Ozvald gegen Kammlach eine Zerrung geholt hat, dann schaut es in der Defensive alles andere als gut aus. Julian Süß fehlt wegen einer Zerrung, Daniel Hutter war krank, konnte nur eine Halbzeit spielen. Es ist im Moment nicht erfreulich, aber ich bleibe optimistisch.

Mit dem Kissinger SC steht ein schweres Heimspiel am Samstag bevor. Sie haben es ja immer wieder anklingen lassen, wie wichtig ein optimaler Start nach der Winterpause ist.

Bayer: Es ist ein enorm wichtiges Spiel für uns. Sollten wir hier gewinnen, können wir die Mannschaft hinter uns lassen. Bei einer Niederlage finden sie dann den Anschluss. Es wird sicherlich viel davon abhängen, wie wir aus der Winterpause herauskommen. Die Zeichen stehen nicht gerade positiv für uns.

Es wird auf Kunstrasen gespielt, der nicht jedermanns Sache ist.

Bayer: Ja, da führt kein Weg daran vorbei. Genauso eine Woche später in Kaufering. Auch dort werden wir auf Kunstrasen spielen. Wir müssen da durch. Wir trainieren seit drei bis vier Wochen darauf. Es sind keine optimalen Wettkampfbedingungen. Wir verlieren eine wichtige Heimspielatmosphäre im Waldstadion, da wir in der Turnerstraße kaum Zuschauer haben werden. Es ist ein Trainingsplatz und leider kein Ort für ein Bezirksliga-Spiel.

Von Stefan Günter

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