BSK Olympia Neugablonz geht mit Niederlage in die Winterpause

Gebrauchter Tag für den BSK

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Doppelausfall in Sonthofen: Lucas Stumpe (2. v. re.) und Torwart Dennis Starowoit mussten verletzungsbedingt vom Platz.

Kaufbeuren-Neugablonz – Der BSK Olympia Neugablonz hat sich mit einer bitteren Niederlage in die Winterpause verabschiedet. Gegen die Bayernliga-Reserve des 1. FC Sonthofen unterlagen die Schmuckstädter auswärts mit 1:3.

Dabei lagen die Gäste zur Pause nur mit 0:1 (21.) zurück. Doch binnen120 Sekunden nach Wiederanpfiff war die Partie zu Gunsten der Oberallgäuer gelaufen. Nach einem Eigentor von Christoph Sax (48.) gelang dem Gastgeber in der 50. Minute das 3:0. Bitter in dieser Partie: Sowohl Schlussmann Dennis Starowoit als auch Lucas Stumpe mussten verletzungsbedingt ausgewechselt. Markus Scholl verkürzte auf Kunstrasen auf 1:3 (67.). „Wir sind in den ersten 45 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Wir haben Sonthofen mit zu vielen Fehlern in unserem Aufbauspiel in die Karten gespielt. Zusätzlich gab es Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Obwohl Dennis zwei Chancen ausbügeln konnte, war es dann beim 0:1 passiert“, bilanziert Coach Günter Bayer. „Zur Pause stellten wir um, haben dann kurioserweise die Partie hergeschenkt. Wir haben dann zwar ordentlich weitergespielt, aber letztendlich war es ein völlig gebrauchter Tag für den BSK.“ Bayer musste gegen Sonthofen Rick Rogg, Sandro Reichert und Agostino Dellaira ersetzen. Mit Caner Schmitt fiel 20 Minuten vor Spielende ein weiterer wichtiger Akteur mit einer Leistenverletzung aus.

Kein Vorwurf

Mit neun Siegen, fünf Niederlagen und sechs Unentschieden liegt Neugablonz auf Rang sechs. Neun Punkte sind es auf den zweiten Rang, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Landesliga-Südwest berechtigt. Die Meisterschaft wird wohl nur über den FC Kempten führen. „Das werden sie sich nicht mehr nehmen lassen“, sieht Günter Bayer erneut Parallelen zum Vorjahr, als der TV Bad Grönenbach seinen Weg in Richtung Titel voranschritt. In der vergangenen Spielzeit waren die Schmuckstädter ebenfalls schon uneinholbar neun Zähler zurück, ehe sie dann nach der Winterpause eine fulminante Aufholjagd starteten und sich die Vizemeisterschaft sicherten. „Mit Platz sechs sind wir bestens bedient. Den Jungs kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie geben alle ihr Bestes. Wir wissen um unsere Begleitumstände und haben noch Nachholbedarf.“ Der 63-Jährige hofft mit dem Start in die Vorbereitungsphase auf eine gewisse Initialzündung. Für Bayer sei noch alles möglich und machbar, „doch ob wir als BSK dazu gehören, müssen die Spieler selbst entscheiden. Wenn sie an ihre Grenzen gehen, ins Training kommen und auch gemeinsam anpacken, wird es sich zeigen.“

Im März des kommenden Jahres wird sich auch entscheiden, wie es mit der Person Günter Bayer weitergeht. „Wir haben einen offenen Vertrag ohne Laufzeitende“, nimmt der erfahrene Übungsleiter hier seine Spieler in die Pflicht.

In der vom Bayerischen Fußball-Verband veröffentlichten Fairness-Tabelle nehmen die Schmuckstädter momentan den letzten Rang ein. In 20 Partien zückten die Schiedsrichter 67 Mal den gelben Karton gegen den BSK. Viermal Gelb-Rot und drei Rote Karten kommen noch hinzu. Jüngster Rotsünder ist Kamil König. Auch Rick Rogg und Dorjian Ozvald wurden schon mit einem Platzverweis bedacht.

von Stefan Günter

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