BSK Olympia Neugablonz holt sich Ostallgäuer Hallentitel

Die Könige des Futsals

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Der BSK Olympia Neugablonz freute sich über den Gewinn des Ostallgäuer Hallenfutsaltitels: Alexander Günter (v. li.), Can Balcioglu, Alexander Weber, Kamil König, Sandro Reichert, Dennis Starowoit, Giuseppe Dellaira, Fabio Reichert, Alexander Lang.

Neugablonz/Marktoberdorf – Der BSK Olympia Neugablonz bleibt in der Halle weiterhin das Maß aller Dinge. Zum dritten Mal in Folge gewannen die Schmuckstädter die Ostallgäuer Futsalmeisterschaft. Anders als die Jahre zuvor fand mangels Beteiligung nur ein Endrundenturnier statt. In Marktoberdorf nahmen elf Teams in zwei Gruppen teil. Der ASV Hirschzell sagte kurzfristig ab.

Am Ende war es eine klare Angelegenheit für den BSK. „Es hat alles gut geklappt“, zieht Coach und Futsal-Experte Alexander Günter ein durchweg positives Fazit von der „Ostallgäuer“. Man habe viel Wert auf die Defensive gelegt. Nur einziges Mal im gesamten Turnierverlauf musste Dennis Starowoit hinter sich greifen. Der Torhüter des BSK traf sogar zweimal. „Wir hatten mehr Ballbesitz als alle anderen Mannschaften. Doch waren wir vor dem Tor nicht eiskalt genug“, betont Alexander Lang, der zusammen mit Günter das Team in der Kreisstadt betreute. Einstudierte Spielzüge und das geschlossene Auftreten führten zu dem gewünschten Erfolg.

Souverän marschierte der BSK Olympia Neugablonz nämlich durch die Vorrunde. So gelangen ihnen Siege über FSV Marktoberdorf (3:0), TV Waal (2:0), FC Jengen (2:0) und SV Stöttwang (2:0). Als einzige Mannschaft schaffte es der FC Blonhofen im zweiten Gruppenspiel dem Favoriten einen Punkt beim 1:1-Remis abzutrotzen. Hier kassierte allerdings Günter wegen einer Notbremse die Rote Karte. Der 30-Jährige war fortan für das gesamte Turnier gesperrt.

Doch mit 13 Punkten zogen die Schmuckstädter ins Halbfinale ein. Dem BSK folgte noch der FC Blonhofen in die Runde der letzten Vier. Lehrgeld bezahlt haben dagegen die jungen Kicker des SV Stöttwang. Mit nur einem Punkt schlossen sie in der Gruppe B das Feld als Tabellenletzter ab. Für Spielertrainer Marco Schmitt ist es überhaupt kein Beinbruch: „Wir hatten keinen guten Tag und auch eine andere Mannschaft als noch vergangenes Jahr“, so der 36-Jährige. Fehlten doch die Routiniers wie Freudling, Schlachter und Wintergerst, allesamt technisch gute Spieler. Sie meiden wie viele Kicker die Halle. „Meine junge Truppe hat eine sehr gute Erfahrung gesammelt. Für uns stand der Spaß im Vordergrund, aber es war an diesem Tag einfach nicht mehr möglich“, resümiert Schmitt im Kreisbote-Gespräch. In der Gruppe A setzte sich als Zweitplatzierter der FC Thalhofen mit zwölf und der SV Eggenthal als Erster mit 13 Zählern durch.

Im ersten Halbfinale gewann Eggenthal gegen Blonhofen mit 3:2 nach Sechsmeterschießen. Im Anschluss ließ Neugablonz dem FC Thalhofen mit 3:0 keine Chance. Während Thalhofen das Spiel um Platz drei mit 2:0 gegen Blonhofen entschied, konnte sich der BSK im Finale gegen Eggenthal mit 3:0 durchsetzen. „Natürlich bin ich zufrieden“, lacht Dominik Deli. Dem Spielertrainer des SV Eggenthal fehlten zwar einige Spieler, „doch haben wir das Maximum aus dem Möglichen herausgeholt.“ Dabei verweist Deli auf das Erreichen der Vorrunde zur Schwäbischen Hallenfutsalmeisterschaft in der nächsten Hallenrunde 2018/2019. „Je länger das Turnier dauerte, desto besser wurden wir“, bedankt er sich bei seinen Spielern für das großartige Engagement in der Halle. „Wir waren danach aber alle richtig platt.“

Fakten und Zahlen zur „Ostallgäuer“

• Über 300 Zuschauer waren hautnah dabei

• Insgesamt gab es in 29 Partien 70 Tore zu bejubeln

• Bester Spieler wurde Alexander Weber vom BSK Olympia Neugablonz

• Benedikt Glas vom FC Jengen nahm die Trophäe des besten Torhüters mit nach Hause

von Stefan Günter

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