Drei Allgäuer im DFB-Team

BSK-Trio kickt bei der Futsal-EM-Qualifikation in Georgien mit

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Für Alexander Weber, Mathias Franke und Alexander Günter (v. li.) geht ein Traum in Erfüllung. Sie kicken in Georgien für das DFB-Futsal-Team.

Kaufbeuren-Neugablonz – Für jeden Fußballer ist es die Krönung, einmal für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Für drei Kicker des BSK Olympia Neugablonz geht dieser Traum in Erfüllung.

Die Dribbelkünstler Mathias Franke und Alexander Weber vom Bayernliga-Team Futsal Allgäu sowie Alexander Günter (SSV Jahn Regensburg) sind derzeit in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Hier steht die Futsal-EM-Qualifikation auf dem Programm. Deutschland muss gegen Gastgeber Georgien, Kosovo und Österreich ran.

Das Trio kommt derzeit aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Es ist alles genial, einfach großartig. Wir haben ein Top-Hotel, einwandfreie Verpflegung, erstklassige Bedingungen und auch ein super Team“, sagte Alexander Günter zu diesem Aufenthalt. Mit seinen 32 Jahren gehört der Futsal-Dribbler, der in der Regionalliga für den SSV Jahn Regensburg aufläuft, zu den ältesten Spielern. Auch Alexander Weber ist sehr beeindruckt. „Diese Eindrücke sind einzigartig. Alles bei uns ist durchgetaktet.“ 

Mit Bundestrainer Marcel Loosveld gab es bereits ein intensives Gespräch. Dabei wurde besonders der Auftritt nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in Duisburg analysiert. Der Headcoach nahm dabei nicht nur die Schwächen genau unter die Lupe, sondern unterstrich auch positive Eigenschaften, die ihm während des Turniers im Ruhrpott auffielen. „Unsere Defensive ist gut, da können wir auch körperlich stark dagegenhalten“, sagte Weber. Was ihn besonders erfreute, war das faire Miteinander. „Es gibt überhaupt keine Rivalität. Wir pflegen eine ganz besondere Kameradschaft. Ins bestehende Nationalteam sind wir sehr gut aufgenommen worden. Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig“, hob der 28-Jährige hervor. 

Vor den EM-Qualispielen gegen Georgien (Mittwoch, 29. Januar), Kosovo (Donnerstag, 30. Januar) und Österreich (Samstag, 1. Februar) wird noch eifrig trainiert. Schließlich müssen die Abläufe immer und immer wieder einstudiert werden. Schon die erste Einheit am vergangenen Sonntag brachte die drei Neulinge an ihre Belastungsgrenze. Doch der DFB überlässt auch bei den Futsalern nichts dem Zufall. Ein Physio- und Ärzteteam steht den Kickern immer zur Seite.

Stefan Günter

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