Zum Abschied Niederlage für BSK-Coach Günter Bayer

BSK und Thalhofen gerettet

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Vor dem Anpfiff wurde Günter Bayer (Mitte) von den beiden BSK-Vorständen Sabine Dittrich und Peter Seidel offiziell verabschiedet.

Neugablonz/Thalhofen – Die gute Nachricht gleich vorne weg: Der BSK Olympia Neugablonz und der FC Thalhofen spielen auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga-Süd. Während der Aufsteiger aus Thalhofen sein letztes Auswärtsspiel in der Saison 2018/2019 bei Absteiger Buxheim mit 3:1 gewann, vergeigte Neugablonz sein Heimspiel gegen Türkgücü Königsbrunn mit 1:3, konnte sich aber auf Absteiger Kissing verlassen, der parallel gegen die Bayernliga-Reserve des 1. FC Sonthofen siegreich blieb.

„Mein Dank geht an Kissing und an ihren Spielertrainer David Bulik. Sie haben uns sehr geholfen, weil wir heute nicht in der Lage waren, das Spiel zu gewinnen“, betont der scheidende Cheftrainer Günter Bayer. Die Niederlage gegen Königsbrunn sei überflüssig wie ein Kropf, so der 65-Jährige in seiner Bilanz.

Murat Civek drehte mit seinem Doppelpack in der Schlussphase die Partie zu Gunsten des Aufsteigers. Bis zu diesem Zeitpunkt sah es ganz nach einer Punkteteilung aus. „Eigentlich wollten wir schon gewinnen“, war Abwehrspieler Maximilian Nieberle heilfroh, dass trotz der Niederlage die Klasse gehalten werden konnte. Bereits zur Pause hätte der BSK die Partie entscheiden können. Stattdessen nutzten die Gäste einen Foulelfmeter zur 1:0-Pausenführung. Michael Henne (67.) traf zum zwischenzeitlichen 1:1. „So ein Spiel dürfen wir nicht aus der Hand geben. Wir waren klar die bessere Mannschaft, haben große Torchancen liegen gelassen“, ergänzt Mittelfeldakteur Julian Süß und bedauert, dass man das letzte Heimspiel nicht mit einem Sieg abgeschlossen habe.

Sicherlich hätte sich Günter Bayer einen anderen Ausklang gewünscht. Kurz und knapp fast er zusammen: „Wenn du nach dem siebten Spieltag nur zwei Punkte hast, die Mannschaft aus der Rückrunde mit drei Niederlagen rausgeht, und am Ende steht dann der Klassenerhalt, ist das mehr wert als jede Meisterschaft und jeder Aufstieg. Mehr konnte das Team nicht erreichen.“ Selbst Kapitän Dennis Starowoit lachte trotz der Niederlage. „Wir haben in einer Woche einiges gut gemacht. Jetzt wollen wir in der kommenden Saison wieder durchstarten.“

Allerdings dann ohne Bayer, der nach drei Jahren den BSK verlassen wird. „Schade, dass er aufhört“, so Nieberle und Süß ergänzt: „Ich bin ihm sehr dankbar. Nach meinem Kreuzbandriss hatte ich eine schwere Zeit. Der Coach hat mich sportlich weiterentwickelt.“

Klasse gehalten

Groß ist die Erleichterung derweil auch bei Ligakontrahent Thalhofen. Der Aufsteiger hat den Ausrutscher gegen Neugablonz gut verkraftet. Vom Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes wurden ihnen noch zusätzliche zwei Punkte zugesprochen, weil der FC Heimertingen einen unzulässigen Spieler eingesetzt hat. Die Partie endete Anfang April 1:1. Mit dem Sieg gegen Absteiger Buxheim machte das Team von Florian Niemeyer den Deckel drauf. „Wir haben nicht gut gespielt. Weil sich unser Torwart Lukas Kress auch noch verletzt hat, mussten wir uns in die Pause zittern“, so der 32-jährige Übungsleiter, der zusammen mit seinen Jungs den zehnten Saisonsieg feierte. Florian Sprenzel (10./62.) und Stefan Weissenbach in der Schlussminute waren für den FC Thalhofen erfolgreich. Kapitän Nico Beutel brummt eine Rotsperre ab. Er wird auch zum Saisonfinale gegen den TSV Babenhausen daheim am kommenden Samstag nicht auflaufen können. „Wir sind richtig platt, auch physisch“, ist Niemeyer richtig froh, gegen die Unterallgäuer kein Endspiel mehr zu haben. Allerdings muss Babenhausen alles in die Waagschale werfen, weil sie noch nicht gerettet sind.

von Stefan Günter

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