Daniel Gastl, der für Westendorf ringt, steht als Österreicher bei Ringer-Europameisterschaften auf der Matte

Ringer Daniel Gastl bei EM in Russland

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Daniel Gastl (links im Bild) ist für die EM in Kaspiisk (Russland) vorbereitet.

Westendorf/Kaspiisk - Wenn jetzt am Montag im russischen Kaspiisk die Ringer-Europameisterschaften beginnen, werden auch viele Westendorfer und deren Anhänger ganz genau dort hinschauen. Mit Daniel Gastl steht ein bekanntes Gesicht auf der Matte.

Der Tiroler, der dem TSV auch für die kommende Bundesliga-Saison 2018/2019 seine Zusage gegeben hat, wird im griechisch-römischen Stil auf die Matte gehen. Zuschauen muss dagegen Christopher Kraemer, der vom deutschen Bundestrainer Michael Carl nicht für die kontinentalen Titelkämpfe nominiert wurde.

Für den Ringer des RSC Inzing ist es ein erster Höhepunkt im Ringsportkalender 2018. „Ich habe mich gezielt vorbereitet, viel im Boden gearbeitet, auch im technisch-taktischen Bereich und auch den Standkampf forciert“, so der Nationalringer. 

In den letzten Wochen war Daniel Gastl bei zahlreichen Turnieren und Lehrgängen unterwegs. Er wird im Limit bis 97 Kilogramm auf die Matte gehen. Hier erwartet der Tiroler eine ausgeglichene Klasse. „Hier kann jeder eine Medaille holen“, macht er hier deutlich. Noch im vergangenen Jahr war für ihn bei der EM in Novi Sad (Serbien) im Achtelfinale Endstation, so will er es heuer etwas lockerer angehen. „Ich weiß, was ich kann. Wenn es gut läuft, ist alles möglich. Wenn nicht, bist du halt schnell draußen.“ Einen Erfolgsdruck verspüre er nicht. 

Einen starken Eindruck hinterließ Gast bereits in Dänemark, als bei den ‚Thor Masters‘ am Ende den hervorragenden zweiten Platz belegte. 

Bedingt durch die optimale Vorbereitungsphase kann der ÖRSV-Athlet in Russland nur überraschen. Und seine Westendorfer Teamkollegen werden gespannt die Ereignisse verfolgen. 

Physiotherapeut Christian Halbig (obere Reihe, 3. v. re.) wird bei der EM in Russland auch Daniel Gastl (obere Reihe, rechts) zur Seite stehen.

Mit Christian Halbig steht noch ein wichtiger Mann an der Seite von Daniel Gastl. Der Ostallgäuer gehört seit 2017 dem Physio- und Betreuerteam der österreichischen Nationalmannschaft an. 

von Stefan Günter

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