Derbysieg für TSV

Obergünzburg düpiert Mauerstetten klar mit 3:0

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Dritter Heimsieg für den TSV Obergünzburg (hinter dem Netz). Mauerstetten holte keinen Satz.

Landkreis – Die Volleyballerinnen des SV Mauerstetten bleiben in der 3. Liga Ost auswärts hinter ihren Erwartungen zurück. Das Team von Fabian Gumpp und Timo Kunkel verlor das Lokalderby gegen den TSV Obergünzburg deutlich mit 0:3 Sätzen. Für den SVM war es bereits die sechste Niederlage auf fremdem Parkett. Jubelstürme dagegen bei den Günztalerinnen: Der Mitaufsteiger feierte frenetisch den dritten Heimsieg.

Es war ein Derby ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Lautstark wurden beide Mannschaften in der vollbesetzten Sporthalle am Nikolausberg angefeuert. Von Anfang an hatte der Gastgeber in diesem Prestigeduell die Nase vorn. „Obergünzburg war uns heute im Aufschlag einfach überlegen. Sie haben hier mehr Druck ausgeübt“, musste SVM-Coach Fabian Gumpp die deutliche Niederlage neidlos anerkennen. Obergünzburg strotzte vor Selbstvertrauen, kämpfte verbissen. Das Team wollte sich für die bittere 1:3-Hinrundenniederlage revanchieren. Der erste Durchgang ging nach 21 Minuten mit 25:21 an den TSV, die auch im zweiten Satz munter aufspielten. „Wir hatten hier zwischenzeitlich einen Hänger, haben uns aber nicht wie zumeist in der Vorrunde runterziehen lassen“, strahlt Miriam Amann, stellvertretende Mannschaftsführerin, nach dem Match über das gesamte Gesicht. Auch Durchgang zwei entschied Obergünzburg mit 25:23 für sich. Wer nun dachte, dass sich der SVM nochmals reinhängte, um sich zumindest noch in den Tie-Break zu retten, wartete vergebens. Obergünzburg war zu stark und in allen Bereichen konsequent. Es klappte einfach alles. Mit 25:18 entschieden sie Durchgang drei. „Nach unserer 2:0-Satzführung war mir klar, dass von Seiten des SV Mauerstetten keine Reaktion mehr zu erwarten war. Ab diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, wir gewinnen dieses Spiel“, freut sich TSV-Cheftrainer Peter Maiershofer über einen weiteren Sieg.

Ärgerlich ist für Fabian Gumpp der Verlauf der Niederlage. „Sicherlich tut es besonders weh, ein Lokalderby zu verlieren, aber wir richten bereits unseren Fokus auf das nächste Spiel.“ Dagegen ließ sich Obergünzburg von seinen Zuschauern richtig feiern. „Dass wir so deutlich mit 3:0 gewinnen, damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet“, ist für Miriam Amann hier besonders die bessere Abstimmung ein Schlüssel zum Erfolg. Siege vor heimischem Publikum schmecken einfach besonders gut. Weil die Konkurrenz patzte, konnte Obergünzburg in der Tabelle weiterhin aufschließen. Sie liegen nur noch einen Zähler vor dem Vorletzten, dem TV Altdorf, zurück. Mauerstetten rutscht dagegen vom dritten auf den fünften Rang ab.

Bereits am kommenden Sonntag muss der TSV in Lohhof antreten, während der SVM Ligaprimus Dingolfing in eigener Halle zum Gegner hat. Hier stellt sich dann heraus, ob das Team die Derbyniederlage nicht zur verkraftet, sondern gegen die Niederbayerinnen auch seine positive Heimbilanz weiterhin ausbauen kann.

von Stefan Günter

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