ESVK verliert beide Spiele

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Daniel Oppolzer (links) traf am Freitag als Einziger für den ESVK, doch das reichte nicht zum Sieg.

Kaufbeuren – Während die Joker recht holprig in diese Zweitligasaison starten, befindet sich das DNL-Team weiter im Siegesrausch. Sechs Spiele, sechs Siege. Zuletzt gewannen die von Trainer Juha Nokelainen gecoachten Kaufbeurer Youngsters ihre beiden Auswärtsspiele in Krefeld und sind damit ungeschlagen in Deutschlands höchster Nachwuchsliga.

Nicht so erfolgreich traten die Jungs von Trainer Mike Muller in der DEL 2 auf. Am Freitag gab es in Weißwasser eine 2:1- Niederlage und zuhause endete das Match gegen die Kassel Huskies mit einer unnötigen 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Das bedeutet für den ESVK Platz neun mit fünf Punkten und einem Torverhältnis von 12:11 Toren. 

An Füchse-Torhüter gescheitert 

Dabei hatten die Kaufbeurer am Freitagabend genug Chancen auf einen Punktgewinn. Da gibt auch das positive Schussverhältnis zugunsten der Joker auf das von Joe Fallon gehütete Gehäuse Auskunft, doch der US-Amerikaner hatte einen bärenstarken Tag und ließ sich nur einmal überwinden. 

Der ESVK trat ohne Schmidle und die Youngsters Hadraschek, Messing und Pfaffengut in der Oberlausitz an. Erst in der 38. Minute fiel das erste Tor des Abends. Zehn Minuten später sorgte dann Kevin Lavallee in doppelter Überzahl mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung. Daniel Oppolzer machte es dann doch noch einmal spannend, als er zum 2:1 einschob. Doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr, um den Ausgleich zu erzielen. So konnten die Füchse einen Heimsieg einfahren. 

Für die Jokerniederlage war vor allem die mangelnde Chancenauswertung verantwortlich. Nur einer von 38 Torschüssen fand den richtigen Weg. Zudem offenbarten sich auch Mängel im Überzahlspiel. 

Kassel Huskies mit Happyend 

Ohne seinen Kapitän Matthias Bergmann ging der ESVK in sein Sonntagheimspiel. Die 1492 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Match mit wenigen Höhepunkten. Vorzeitig ging es in die erste Drittelpause, da eine Plexiglasscheibe der Bandenumrundung zerbrach. Die fehlende Spielzeit wurde im zweiten Durchgang angehängt. 

In diesem Drittel kamen die Joker auch etwas besser ins Spiel. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Verteidiger Martin Heider das erste Tor erzielte. Den Lohn der nun besser agierenden Joker erntete Max Schmidle, als er zum 2:0 traf. Zuvor hatten die Joker schon zwei Minuten beim 5:3-Überzahlspiel kläglich agiert. Der Anschlusstreffer der Huskies fiel noch kurz vor der Drittelpause. 

Der Spielstand hatte bis kurz vor Ende der Partie bestand, doch die Strafzeitenflut gegen die Joker durch Versteeg, Baldwin und Woidtke brachten den Gästen nun Überzahl weit in die Verlängerung hinein. Dabei fielen auch die beiden Treffer, welche zur völlig unnötigen Niederlage in der Verlängerung führten. Das schwache Auftreten in Überzahl und die fehlende Disziplin führten zur Niederlage. 

Am Freitag kommt der Meister 

Eine echte Bewährungsprobe wartet auf den ESVK schon am Freitagabend, 25. September. Denn dann geht es ab 19.30 Uhr gegen den amtierenden Meister der DEL 2, die Bietigheim Steelers. Auch zum Auftakt der neuen Saison präsentieren sich die Steelers wieder als Spitzenteam. Trainer Kevin Gaudet, der seit Herbst 2011 das Sagen hat, muss nur vier Neue in sein eingespieltes Team integrieren. Immer noch ein Aktivposten ist dort auch der ehemalige Joker Dominic Auger. 

DNL-Team bleibt weiterhin spitze 

Durch die beiden Auswärtserfolge am Wochenende in Krefeld bleiben die Kaufbeurer weiter mit an der Tabellenspitze in der DNL. Nur das bessere Torverhältnis belässt die ebenfalls ungeschlagenen Mannheimer Jungadler auf Platz eins. Am Samstag feierten die Jungs einen 1:4-Erfolg. Dabei trafen Schirrmacher (2), Weingärtner und Weynen für den ESVK. 

Tags darauf gab es einen 6:5-Sieg gegen optisch überlegene Krefelder. Diesmal schossen Lillich (2), Weingärtner, Schirrmachen, Heger und Wolter die Tore. ESVK-Keeper Bastian Kucis erwies sich hier als Turm in der Schlacht und war damit ein Wegbereiter für den Sieg. ESVK-Trainer Juha Nokelainen: „Der Schlüssel zum Erfolg war unser gutes Powerplayspiel und eine gute Chancenverwertung“. 

Am kommenden Wochenende folgen zwei Heimspiele. Am Samstag gegen Rosenheim und am Sonntag gegen den EC Bad Tölz.

von Werner Mayr

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