Überraschend hohes Niveau

DRB-Kaderturnier: Für Westendorfer Ringer geht es wieder auf die Matte

Coach Matthias Einsle mit seinen drei Freistilern Luis Wurmser (v. li.), Niklas Steiner und Patrick Meichelböck.
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Coach Matthias Einsle mit seinen drei Freistilern Luis Wurmser (v. li.), Niklas Steiner und Patrick Meichelböck.

Westendorf – Nach 15 Monaten gab es für vier Westendorfer Kaderathleten beim Sichtungsturnier des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) wieder etwas Normalität. Insgesamt nahmen beim Freistilwettbewerb am Olympia­stützpunkt Heidelberg rund 60 Athleten aus den verschiedenen Landesorganisationen teil.

Endlich ging es wieder auf die Matte. Für die Westendorfer gab es unterschiedliche Ergebnisse. Im Limit bis 45 Kilogramm endete es in einem rein bayerischen Duell zwischen Niklas Steiner und dem Nachwuchsgrizzly Damir Shifadugov. Der Nürnberger gewann, wobei es ein enges Duell war. „Niki hat einen guten Kampf gemacht. Das Ende verlief leider unglücklich“, war Trainer Matthias Einsle trotzdem zufrieden mit dem Auftritt seines Schützlings. Während sich beide dadurch für weitere Maßnahmen, wie Lehrgänge und Trainingslager empfohlen haben, kommt ein internationaler Einsatz bei der Kadetten-Europameisterschaft Mitte Juni in Bulgarien erst einmal nicht in Frage. „Besonders in den niedrigen Gewichtsklassen 42, 45 und 48 Kilo wird der DRB keine Athleten abstellen, da wir hier nicht mit anderen Nationen konkurrenzfähig sind“, betont Einsle.

Patrick Meichelböck und Luis Wurmser gingen im Limit bis 60 Kilogramm auf die Matte. Gleich zu Beginn stand Meichelböck dem späteren Sieger Marcel Wagin (Hessen) gegenüber. Während er deutlich verlor, konnte sein Vereinskollege gegen Marco Hanke sein Auftaktduell gewinnen. Wurmser traf dann auf Wagin, wo er ebenfalls das Nachsehen hatte. In der Hoffnungsrunde standen sich beide TSV-Athleten gegenüber. Hier entschied Meichelböck das interne Duell. „Im kleinen Finale war dann allerdings für Patrick die Luft raus, da hat es leider zu mehr nicht mehr gereicht“, so Matthias Einsle in seiner Bilanz.

Für den TSV-Coach war es ebenfalls wieder ein gutes Gefühl nach langer Zeit wieder an der Matte zu stehen. Das Sichtungsturnier des DRB fasst er wie folgt zusammen: „Besonders in den Gewichtsklassen 55 bis 71 Kilo haben wir ein sehr hohes Niveau gesehen. Was sehr schade ist, ist dass in den leichten und schweren Gewichtsklassen das Teilnehmerfeld sehr dünn besetzt war.“ Am Ende standen die erfahrenen Ringer, die bereits im dritten Kadettenjahr sind, ganz oben auf dem Siegerpodium.

Im Wettbewerb der Griechisch-Römisch-Spezialisten nominierte der Bayerische Ringer-Verband Maximilian Prestele. Nach zwei verlorenen Kämpfen war für ihn das Turnier vorzeitig beendet. „Max hat Talent und wird seinen Weg gehen. Ich bin überzeugt, dass er bei den Kadetten reinwachsen wird“, so Einsle abschließend.

Stefan Günter

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