Der dritte Streich in Folge

Handball-Damen Biessenhofen-Marktoberdorf weiter ungeschlagen

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Groß war die Freude bei der SG nach dem Sieg gegen den HT München.

Biessenhofen-Marktoberdorf – Damit hätte selbst Christian Klöck in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet: Nach drei Spieltagen stehen die Landesliga-Damen der Handball-Spielgemeinschaft Biessenhofen-Marktoberdorf verlustpunktfrei im oberen Tabellendrittel.

Nur bedingt durch die weniger erzielten Tore liegen die Ostallgäuerinnen auf Rang vier. „Ich denke, unsere mannschaftliche Geschlossenheit ist ausschlaggebend, das zeichnet uns aus“, so der Übungsleiter, der die Mannschaft neu übernommen hat.

Mit dem jüngsten Auftritt beim HT München und dem resultierenden 29:23-Erfolg zeigte die Spielgemeinschaft eindrucksvoll ihre Klasse. Obwohl die Gastgeberinnen anfangs tonangebend waren, blieb die SG ruhig. Vor allem auf Katharina Stadler und Amelie Zeiler war Verlass. Trotz der zwischenzeitlichen 10:7-Führung lief in der Folge nicht alles rund. Torfrau Jasmin Rudat war es auch zu verdanken, dass der Gegner viele Chancen vereitelte. Die Gäste gingen mit einer knappen 11:10-Führung in die Halbzeitpause.

Ein anderes Bild bot sich nach dem Seitenwechsel, als die SG mehr Druck zum Tor ausübte und sich mit 22:18 absetzte. Doch die Münchnerinnen stemmten sich mit allen Kräften gegen die zu drohende Niederlage, was aber letztendlich nicht half. Zu abgezockt präsentierten sich die Ostallgäuerinnen in der Schlussphase und machten mit sieben weiteren Toren den Deckel drauf. „Was uns auszeichnet: wir können in den letzten zehn Minuten nochmals Gas geben und so auch enge Spiele für uns entscheiden“, freut sich Coach Klöck über den Traumstart und 6:0 Punkte. Dabei ist noch nicht alles Gold was glänzt. „Das Team befindet sich noch in einem Entwicklungsprozess, was bedeutet, dass wir noch nicht alles in den Partien umsetzen können“, sieht er jede Menge Potential in seiner Mannschaft. „Wir werden uns im Laufe der Saison noch steigern, davon bin ich überzeugt“, so Klöck weiter.

Nächste Hürde

Vor dem Spitzenspiel am vierten Spieltag gegen den SV München-Laim (Anwurf am Samstag um 16 Uhr) steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sarah Fischer. Beim letzten Auswärtsspiel zog sich die Rückraummitte-Akteurin eine Schädelprellung zu. Sicher ist auch nicht der Einsatz von Torfrau Jasmin Rudat. „Wir haben gut trainiert und lassen das Spiel auf uns zukommen“, wollen Klöck und sein Team auch im vierten Landesliga-Duell ihre Stärken hervorheben.

Im Anschluss steht die Heimpremiere der ersten Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga auf dem Programm. Nach der Niederlage zum Auftakt in Sont­hofen (27:35), will der Aufsteiger um 18 Uhr gegen den TSV Herrsching II den ersten Saisonsieg holen.

von Stefan Günter

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