5:4-Sieg über die Crimmitschauer Eispiraten – Am Ende musste doch noch gezittert werden

Heimserie der Joker hat Bestand

+
Der Zug zum Tor ist groß: ESVK-Mann Stephen Schultz gab gegen die Eispiraten Crimmitschau alles.

Kaufbeuren – Das dritte Heimspiel in der Sparkassen Arena und der dritte Sieg! Doch bis dieser Erfolg nach einer frühen Führung, welche dann im Schlussdrittel noch in Gefahr geriet, unter Dach und Fach war, bedurfte es einer Portion Glück.

Als Tabellenschlusslicht gingen die Eispiraten Crimmitschau am Sonntagabend in der Sparkassen-Arena gegen die Joker an den Start und es sollte auch so bleiben. Denn mit 5:4 Toren sicherten sich die Kaufbeurer Spieler drei wichtige Punkte und hielten damit den Anschluss an die Play-off-Ränge aufrecht. Max Schmidle, Markku Tähtinen und Michael Kreitl sorgten für einen frühen 3:1-Pausenvorsprung. 

Als Thiel und Näätänen nach 40 Minuten das Ergebnis auf 5:2 hochschraubten, schien die Partie gelaufen zu sein. Aber die spielschwachen Gäste kamen wieder zurück und machten das Match vor 1803 Zuschauern noch einmal spannend. Zum Glück ohne Erfolg. Gästetrainer Dahlem war in der anschließenden Pressekonferenz ziemlich angefressen, weil seine Mannschaft zu viele Fehler machte und zu einfache Gegentore kassiert hatte. ESVK- Coach Didi Hegen sprach von einem verdienten Sieg in einem wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Nach der klaren Führung nach zwei Dritteln bemängelte er die etwas lasche Einstellung seiner Truppe im Schlussdrittel. 

Verschlafener Auftakt in Nauheim 

Nur mit einem Minikader von einem Torhüter, Johannes Wiedemann, und fünf Verteidigern, sowie zehn Stürmern gingen die Joker zwei Tage zuvor beim Aufsteiger EC Bad Nauheim an den Start. Es fehlten vor 2048 Zuschauern Christof Aßner und Philipp dePaly. Ausschlaggebend für die 6:3-Niederlage war das Anfangsdrittel. Fast jeder Angriff der Gastgeber wurde mit einem Treffer belohnt. Nach gut 16 Spielminuten führten die Nauheimer schon mit 5:0 Toren. Zwar konnten die Kaufbeurer durch Tore von Hadraschek und zweimal Thiel bis zur 48. Minute auf 3:5 verkürzen, doch statt dem Anschluss der Kaufbeurer Joker trafen die Roten Teufel zum 6:3-Endstand. 

Donnerstag kommen Falken 

In den nächsten zwei Spielen haben die Kaufbeurer erneut Heimvorteil. Das Match am Samstagabend, 2. November, gegen den EV Landshut basiert aufgrund des Heimrechtstausches vom Oktober. Der erste Blick ist aber auf den kommenden Donnerstag, 31. Oktober, gerichtet, wenn die Heilbronner Falken ab 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena hier antreten. Eigentlich sollte es ein Wiedersehen mit dem langjährigen ESVK-Coach Ken Latta geben, doch dieser ist mittlerweile aufgrund der Erfolgslosigkeit des hochkarätigen Kaders entlassen worden. Aktuell ist der Allgäuer Gerd Wittmann als Interimstrainer eingesprungen. Durch den 4:2 Auswärtssieg im Kellerduell bei den Eispiraten Crimmitschau konnte immerhin schon die rote Laterne abgegeben werden. Verletzungsbedingt müssen die Falken längere Zeit auf Verteidiger David Danner und den kurzfristig verpflichteten früheren ESVK-Stürmer Brady Leisenring verzichten. Das Auswärtsspiel gewann das Team von Dieter Hegen souverän mit 5:2 Toren. 

DNL-Team ohne Punkte 

Nichts war es mit Punkterfolgen gegen die Jungs vom EC Bad Tölz. In den beiden Spielen gegen die Tölzer verloren die ESVK-Cracks von Trainer Juha Nokelainen zuhause vor 162 Zuschauern mit 2:4 und am vergangenen Sonntag in Bad Tölz mit 4:3 Toren. Dadurch rutschte das ESVK-Team mit 17 Punkten auf Rang 7 in der DNL ab. von Werner Mayr

Auch interessant

Meistgelesen

Wiederaufstieg geschafft
Wiederaufstieg geschafft
Die Besten unter sich
Die Besten unter sich
Veränderungen wagen
Veränderungen wagen

Kommentare