Eggenthal bleibt trotz Niederlagenserie ruhig

Noch keine Panik

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Dominik Deli.

Eggenthal – Dominik Deli bleibt weiterhin gelassen. Der Spielertrainer des SV Eggenthal kann die derzeitige Situation in der Fußball-Kreisliga-Mitte einordnen. Nach vier Spielen liegen die Ostallgäuer noch ohne Punktgewinn auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur Aufsteiger Amberg kassierte mehr Gegentore als der SVE.

„Wir hatten jetzt mit Legau und Ottobeuren zwei Topgegner“, betont der 36-jährige Übungsleiter und macht deutlich: „Was mich positiv stimmt ist, dass wir vor allem jeweils in den ersten 45 Minuten bisher gute Spiele abgeliefert haben. Weil wir noch nicht konkurrenzfähig sind, können wir das Tempo derzeit nicht über die volle Distanz durchhalten.“ Schon die Vorbereitungsphase verlief nicht optimal, weil einige Spieler noch ihre Verletzungen auskurieren mussten. „Wir kommen personell auf dem Zahnfleisch daher, müssen zudem mit einigen angeschlagenen Spielern auflaufen“, erzählt Deli. So langsam komme das Team auch in den notwendigen Rhythmus. Dass man gegen Aufsteiger Benningen und Kammlach nicht gewinnen konnte, sei zwar ärgerlich, aber auch nicht zu ändern. „Was uns auszeichnet, sind die nötige Ruhe und der unbändige Zusammenhalt. Die für uns entscheidenden Spiele und Gegner kommen erst“, werden der Spielertrainer und seine Jungs alles in eine Waagschale werfen.

Schwer wird das Duell am Sonntag, 27. August, in Ungerhausen. „Diese Partie schreiben wir nicht ab, wissen aber auch, dass in unserer jetzigen Situation die Trauben einfach hoch hängen.“ Das Team werde dennoch alles geben. Vielleicht gelingt ihnen gerade auswärts die erste Überraschung.

von Stefan Günter

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