Ringer des TSV Westendorf verlieren den letzten Kampf

Saisonende mit Niederlage

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Georg Steiner (li.) ist neuer Vereinschef des TSV Westendorf und löst seinen Bruder Xaver als Vorstand ab.

Westendorf – Mit einer Niederlage haben sich die Westendorfer Ringer von ihrem Heimpublikum aus der Wettkampfsaison 2014 verabschiedet. Die Ostallgäuer verloren gegen die RKG Freiburg 2000 am Ende knapp mit 16:18.

Für den TSV war es die siebte Niederlage im 14. Kampf. Allerdings musste Westendorf wie schon die Kämpfe zuvor ohne die verletzten Christopher Kraemer und Philipp Heiß antreten. Zudem fehlte berufsbedingt Steve Masuch, sodass der TSV bei seinem finalen Kampf vor heimischen Publikum eher geschwächt auflaufen musste. Von insgesamt zehn Kämpfen gab man sechs Begegnungen ab. Nur Fatos Durmishi (57 kg/greco), Maximilian Goßner (66 kg/greco), Shenol Ali Ahmed (66 kg/Freistil) und Adam Varga (98 kg/greco) holten für Westendorf jeweils vier Mannschaftspunkte. 

Für die verletzten beziehungsweise verhin- derten Ringer sprangen Stefan Joachim, Felix Jürgens und Frederik Wunderlich ein. Joachim (61 kg/Freistil) verlor nach 1:21 Minuten aufgrund technischer Überlegenheit seines Gegenübers. Jürgens (75 kg/greco) musste sich ebenfalls vorzeitig geschlagen geben und auch Wunderlich (86 kg/Freistil) stemmte sich vehement gegen die Niederlage, konnte aber beim 4:19 am Ende nichts ausrichten. Im abschließenden Klassement belegt der TSV mit 14:14 Rang sechs. 

Neuer Vereinschef 

Nach 16 Jahren an der Spitze des TSV Westendorf ist nun Schluss: Xaver Steiner und Hubert Heiß sind nicht mehr die beiden Vorstände. Für den 64-jährigen Steiner rückt nun sein Bruder Georg an den Posten des Vereinschefs. Nachfolger des 57-jährigen Hubert Heiß ist Bernhard Hofmann. Xaver Steiner wirkte insgesamt 30 Jahre in der Vorstandschaft der Ostallgäuer mit. 

„Es war eine gute Zeit. Wir haben den Verein zusammen vorangebracht“, so Steiner, der zusammen mit Heiß zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Neuer Ringer-Abteilungsleiter beim TSV Westendorf ist Thomas Stechele, der bis zu den Wahlen dieses Amt kommissarisch ausführt. Fortan kümmern sich Christine Joachim, Thomas Wurmser und Jürgen Stechele als Dreigestirn um die komplette Nachwuchsarbeit. von Stefan Günter

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