Joker ringen die Starbulls nieder

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Am Freitag gelang dem ESVK mit dem Sieg über die Starbulls Rosenheim endlich wieder ein Erfolgserlebnis.

Kaufbeuren – Der erste Sieg unter Trainer Toni Krinner ist dem ESVK am Freitagabend gelungen. Mit 4:1 Toren gewannen die Kaufbeurer das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim und sicherten sich bei einer gleichzeitigen Niederlage der Freiburger somit einen Vier-Punkte-Vorsprung.

Da sowohl die Freiburger Wölfe, als auch der ESVK (10:2 in Bietigheim verloren) am Sonntag ohne Punkte blieben, ist zumindest der Ausgang des letzten Hauptrundenspiels am Dienstag (nach Redaktionsschluss) in Dresden ohne Bedeutung auf die Platzierung zwischen dem ESVK und den Freiburger Wölfen. Die Kaufbeurer haben auf jeden Fall den Heimvorteil in einem etwaigen siebten Spiel gesichert. Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser sind sicher Elfter und treffen damit auf die Heilbronner Falken. 

Heimsieg am Freitag 

In einem packenden Match vor knapp 1500 Zuschauern boten die Joker am Freitagabend eine gelungene Vorstellung, die am Ende auch mit einem 4:1-Erfolg den Siegeswillen der Gastgeber belohnt hatte. Den Auftakt bereitete Verteidiger Simon Schütz mit seinem satten Schuss zum 1:0 vor. Die Antwort der Starbulls ließ nicht lange auf sich warten, mit viel Druck wollten sie den Ausgleich erzielen und dies gelang auch nach einem Fehlpass der Joker. Danach half kurz darauf nur noch die Notbremse, doch der darauffolgende Penalty war kein Problem für den erneut starken Marc-Michael Henne im Tor der Joker. 

Aufregung herrschte gegen Ende des ersten Drittels bei einem nicht geahndeten Check gegen Max Schmidle. Der Kaufbeurer Stürmer musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis und wird damit auch die nächste Zeit dem Verein nicht zur Verfügung stehen können. Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Starbulls zweimal die Gelegenheit in Überzahl, doch die Jokerdefensive hielt stand. Einen Schuss von Lee Baldwin fälschte Daniel Oppolzer zur 2:1-Führung ab. Anschließend hatten die Joker durch die teilweise unsportliche Spielweise der Gäste mehrmals Gelegenheit in Überzahl, doch es fielen keine Tore. Die Vorentscheidung markierte Marc Schmidpeter fünf Minuten vor Schluss. Chris St. Jacques blieb es vorbehalten, den 4:1-Endstand ins leere Tor der Starbulls zu vollenden. 

ESVK-Trainer Krinner war mit dem Ergebnis natürlich zufrieden und stellte die „ehrliche Arbeit von der ersten bis zur letzten Minute“ heraus. 

Bietigheim war heiß 

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch aufgrund des Ergebnisses vom Freitag gingen die Steelers am Sonntagabend gegen den ESVK ins Spiel. Hatte doch der Tabellenführer beim Schlusslicht in Heilbronn überraschend mit 1:0 verloren und so den Sechs-Punkte-Vorsprung vor Bremerhaven leichtfertig schrumpfen lassen. 

Deshalb war ein Sieg über die Allgäuer Pflicht. Druckvoll begannen die Steelers die Partie und mittels eines Doppelschlages in der fünften Spielminute begann der Torreigen des Tabellenführers. Nach den ersten 20 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 5:0 Toren. Ein Debakel schien sich vor 3939 Zuschauern für die Joker anzubahnen. Doch das zweite Drittel endete 1:1 Unentschieden, Max Lukes traf für den ESVK. Dafür gaben die Steelers im letzten Drittel nochmals Gas und schraubten das Endergebnis auf 10:2 Tore. Den letzten Treffer der Partie steuerte Martin Heider 56 Sekunden vor dem Ende bei. 

DNL-Team mit Sieg und Niederlage 

Eine ausgeglichene Bilanz kann das Kaufbeurer U19-Team in ihren letzten zwei Hauptrundenspielen aufweisen. Am Samstag gab es vor 233 Zuschauern in der SparkassenArena einen verdienten 5:2-Erfolg. Mit 4:0 führte der ESVK schon nach 47 Spielminuten, ehe die Kölner Junghaie erst kurz vor Ende des zweiten Drittels den ersten Treffer ihrerseits erzielen konnten. Für Kaufbeuren waren Markus Lillich, Denis Pfaffengut, Simon Fetschele, Jonas Lautenbacher und Jonas Wolter die Torschützen. 

Nicht so toll lief es am Sonntagmorgen im Spiel gegen den Krefelder EV ab. Mit 2:8 unterlag der ESVK vor 100 Zuschauern den Rheinländern, wobei Denis Pfaffengut und Simon Lillich die Kaufbeurer Torschützen waren. Für den ESVK ist die Hauptrunde nun abgeschlossen. Aktuell sind die Jungs von Trainer Juha Nokelainen nun Vierter in der DNL, aber die anderen Teams haben noch zwei Spiele zu bestreiten. Nur der Siebte, die Düsseldorfer EG, ist mit fünf Punkten Rückstand ebenfalls fertig.

von Werner Mayr

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