Joker verlieren zu Hause knapp mit 3:4 gegen Frankfurt

ESVK - Kleine Siegesserie geht zu Ende

Eishockey ESV Kaufbeuren Sturm vor Tor
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Trotz intensiver Bewachung von Sören Sturm konnte Goldhelm Rylan Schwartz drei Toren für die Frankfurter Löwen erzielen.

Kaufbeuren - Nachdem der ESV Kaufbeuren am Freitagabend innerhalb von vier Tagen auch den zweiten Vergleich mit den Selber Wölfen mit 3:1 für sich entschieden hatte, fand die Serie von drei Siegen in Folge am Sonntag im Heimspiel gegen Frankfurt ein Ende. Gegen die favorisierten Löwen musste sich der ESVK nach einer durchaus ansprechenden Leistung knapp mit 3:4 geschlagen geben.

„Um gegen einen solchen Gegner etwas zu holen, musst du perfekt spielen“, analysierte ESVK-Coach Tray Tuomie etwas enttäuscht die Niederlage gegen Frankfurt, denn im großen und ganzen attestierte er seinem Team eine gute Leistung. Zwar gingen die Gäste in der 14. Minute durch Rylan Schwartz mit 1:0 in Führung, doch Sami Blomqvist und Markus Lillich sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Joker mit einer knappen 2:1 Führung in die erste Pause gehen konnten. Erneut war es jedoch der Frankfurter Top-Scorer Schwartz, der in der 23. Minute den Ausgleich erzielte. Eine doppelte Überzahlsituation nutzte dann Sören Sturm zur neuerlichen Führung für die Joker. Doch der Kaufbeurer Trainer kritisierte trotz dieses Treffers nicht zu Unrecht einmal mehr das eigene Powerplay, aus dem heraus man gegen einen solch starken Gegner mehr Kapital hätte schlagen müssen. Ärgerlich für den ESVK als binnen 40 Sekunden zwei weitere Gegentrefferhingenommen werden mussten. Ab dem letzten Drittel mussten die Joker daher einem knappen 4:3 Rückstand hinterherlaufen. Zwar hatten die Joker im Schlussabschnitt ein Plus an Tormöglichkeiten, doch scheiterten sie an der eigenen Effizienz.

Besser machten es die Kaufbeurer am Freitag beim Auswärtsspiel in Selb. Schon die ersten Spielminuten haben gezeigt, dass dem ESVK diesmal ein anderer Gegner gegenüberstand wie am Dienstag, als die Joker noch im Schongang mit 12:3 gewonnen hatten. „Wir haben ein schwierigeres Spiel erwartet, da Selb ein paar neue Spieler dazu bekommen hat“, so die erste Einschätzung von Trainer Tray Tuomie. Dennoch konnte sein Team bereits in der sechsten Minute zum ersten Mal jubeln. Nach einem Schuss von John Lammers drückte der mitgelaufene Philipp Krauß den Abpraller über die Linie. Nach einem Kaufbeurer Scheibenverlust im Drittel der Selber Wölfe zog Lars Reuß auf und davon und erzielte in der 26. Minute den 1:1 Ausgleich. Nun war der Aufsteiger am Drücker, doch beim 2:1 von Joey Lewis in der 36. Minute machte man es dem Kaufbeurer Angreifer zu einfach. Eine Fünf-Minuten-Strafe für Nick Miglio nach einem Check mit dem Stock hatte für den Selber Trainer Herbert Hohenberger einen vorentscheidenden Charakter. Die Joker nützen diese Überzahlsituation nach nur 33 Sekunden mit dem 3:1 von Tyler Spurgeon aus. Jedoch konnte der ESVK die verbleibende Powerplay-Zeit nicht zu einem weiteren Treffer nützen. „Wir haben uns heute schwer getan, Tore zu erzielen“, bilanziert Tray Tuomie, denn im letzten Drittel musste sich sein Team mehr und mehr auf die Dienste von Torhüter Maximilian Meier verlassen, der die Joker mit ein paar großartigen Paraden vor einem weiteren Gegentor bewahrte. Während Tray Tuomie am Ende glücklich über die drei Punkte war, wollte sein Gegenüber Herbert Hohenberger seinem Team keine Vorwürfe für die neuerliche Niederlage machen.

Dienstag in Crimmitschau

Für den ESV Kaufbeuren geht es nun praktisch im Zwei-Tage-Rhythmus weiter. Bereits am Dienstag um 20 Uhr müssen die Joker auswärts bei den Eispiraten in Crimmitschau antreten und am 23. Dezember 2021 folgt um 19.30 Uhr noch die Heimpartie gegen Bad Nauheim. Alle Ergebnisse gibt es wie gewohnt auf www.kreisbote.de.

Von Thomas Schreiber    

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