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ESVK schießt sich den Frust vom Leib

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Von: Thomas Schreiber

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Torwart Maximilian Meier, ESVK.
Torwart Maximilian Meier zeigte eine starke Leistung und konnte das Bruderduell erneut gewinnen. © Schreiber

Kaufbeuren – Mit einem unerwartet deutlichen 11:3-Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers hat der ESV Kaufbeuren wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben. Die Joker haben sich damit auf Rang acht verbessert, jedoch hat der ESVK aktuell auch die meisten Spiele in der DEL2 absolviert.

In der erdgas-schwaben-arena standen sich diesmal zwei Teams gegenüber, die derzeit aufgrund ihrer Ergebnisse nicht gerade vor Selbstvertrauen trotzen konnten. „Wir haben uns im ersten Drittel sehr schwergetan, weil uns Bayreuth früh gestört hat“, fasste Trainer Tray Tuomie die ersten 20 Minuten zusammen.

Dass es für seine Mannschaft nach dem Rückstand dennoch mit einem 1:1-Unentschieden in die Kabine ging, habe Tuomie auch mit einer starken Leistung von seinem Torhüter Maximilian Meier verbunden. Zu diesem Zeitpunkt sah die Partie alles andere als nach einem Schützenfest aus. „Wir haben in der Pause ein paar Dinge umgestellt, die dann auch Wirkung zeigten“, berichtete der zweifache Torschütze Philipp Krauß über den Kabinen-Talk.

Jan Pavlu brachte die Joker erstmals nach 23. Minute mit 2:1 in Führung und das Momentum war zu diesem Zeitpunkt auf Seiten der Joker. Doch statt dem längsfälligen 3:1 gelang den Gästen wie aus dem Nichts der Ausgleich durch Ville Järveläinen. Dann ging es jedoch Schlag auf Schlag. Mit der Führung zum 3:2 durch Tyler Spurgeon erhöhten Krauß mit zwei weiteren Toren, sowie erneut Kapitän Spurgeon binnen vier Minuten auf 6:2.

17 Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Youngster Johannes Krauß dann auf 7:2. Damit war nicht nur die Entscheidung in dieser Partie gefallen, sondern auch der Arbeitstag von Gäste-Torwart Timo Herden beendet. „Wir haben endlich mal die Tore aus unseren Chancen gemacht“, sagte Krauß deutlich erleichtert.

Der ESVK war nun regelrecht hungrig auf weitere Treffer, die nicht lange auf sich warten ließen. Markus Schweiger und Yannik Burghart erhöhten im Schlussdrittel binnen 30 Sekunden auf 9:2. Da sollte wenn möglich auch noch der Treffer zum zweiten zweistelligen Saisonsieg fallen. Dieser ging nach 52 Spielminuten auf das Konto von Verteidiger Pavlu, der eine schöne Vorarbeit von Yannik Burghart eiskalt verwertete. Der dritte Treffer für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt lediglich Ergebniskosmetik.

Den Schlusspunkt in einer ab dem zweiten Drittel einseitigen Partie setzte John Lammers in der 57. Minute zum 11:3-Endstand. „Ich denke, mit dem Sieg haben wir wieder neuen Mut gefasst, doch wir dürfen das Ergebnis auch nicht überbewerten“, sagte Philipp Krauß trotz aller Freude.

Bereits am Freitag steht für den ESVK ein herausforderndes Auswärtsspiel in Ravensburg auf dem Programm. 

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