Reaktion auf Kritik

Joker holen wichtigen Auswärtssieg in Heilbronn

John Lammers ist zur Zeit der Schlüsselspieler beim ESV Kaufbeuren.
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John Lammers ist zur Zeit der Schlüsselspieler beim ESV Kaufbeuren.

Kaufbeuren/Heilbronn – ESV Kaufbeuren siegt mit 6:3 und zeigt damit eine erste Reaktion auf die berechtigte Kritik der vergangenen Tage (wir berichteten).

Durch den nicht unverdienten 6:3-Auswärtserfolg bei den Heilbronner Falken hat der ESV Kaufbeuren auch den Absturz auf den letzten Platz verhindert. Beinahe wären dem Team jedoch wieder die eigenen Strafzeiten zum Verhängnis geworden, denn alle drei Gegentore kassierte der ESVK in eigener Unterzahl. Nach der Kritik aus den jüngsten Niederlagen waren die Joker sichtlich nervös in die Partie gestartet und auch das frühe 1:0 für die Falken trug zunächst nicht zur Besserung bei. Doch der 1:1-Ausgleich von John Lammers und mit dem sehenswert herausgespielten Führungstreffer von Philipp Krauß bekam das Spiel der Joker deutlich mehr Sicherheit und auch in der eigenen Defensive ließen die Buronstädter dem Gegner nicht viel zu.

Sichtlich erleichtert war auch Neuzugang Sören Sturm der mit dem 3:1 seinen ersten Treffer für seinen neuen Arbeitgeber erzielte. Zwei Unterzahl-Gegentore in nicht einmal einer Minute brachten die Joker wieder kurz ins Wanken, doch Tyler Spurgeon brachte sein Team wieder mit 4:3 in Führung. Bei einer doppelten Überzahlsituation wurde der Kapitän von John Lammers und Branden Gracel perfekt freigespielt. Nach dem 5:3 von Philipp Krauß, der einen Schuss von Julian Eichinger abfälschte, ging die Mannschaft doch etwas beruhigter in die zweite Pause gehen. Bei einem Puck-Gewinn im gegnerischen Drittel kam das Spielgerät zu Max Lukes. Der ließ sich in der 43. Minute vor dem Tor nicht zweimal bitten und erzielte das 6:3 für die Joker.

Der ESVK leistete sich zwar im Schlussdrittel erneut drei Strafzeiten, doch konnte dabei ein weiterer Gegentreffer verhindert werden. „Wir hatten heute einen unglaublichen Team Spirit, welchen in dieser Saison so noch nicht bei uns erlebte habe. Wir haben sehr mannschaftsdienlich und konzentriert gespielt, man hat einfach gemerkt, dass ein jeder Spieler heute als Sieger vom Eis gehen wollte“, sagte Trainer Rob Pallin mit Erleichterung.

Bereits am Freitag um 20 Uhr steht für die Joker das nächste Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers auf dem Programm.

Thomas Schreiber

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