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ESVK: Nächster Torhüter verletzt

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Von: Thomas Schreiber

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Eishockey Einstimmung Kaufbeuren ESVK
Gut eingestimmt gingen die Joker in das Auswärtsspiel in Crimmitschau. © Thomas Schreiber

Kaufbeuren - Die Eispiraten Crimmitschau gehören in dieser Saison nicht zu den Lieblingsgegnern des ESV Kaufbeuren. Bereits zum vierten Mal in dieser Eishockey-Spielzeit konnten die Joker zwar nach 60 Minuten einen Punktgewinn verbuchen, doch auch diesmal ging die Verlängerung mir 3:2 an die West-Sachsen. 

Der ESVK kam zunächst schleppend in die Partie und musste schon in der Anfangsphase eine Strafe von Florian Thomas überstehen. Doch gerade waren die Joker wieder vollzählig, da verwandelte Sami Blomqvist in der sechsten Minute die erste Torchance zum 1:0 für sein Team. Crimmitschau hatte im Startdrittel die zwingenderen Aktionen, doch ein starker Maximilian Meier im Kaufbeurer Tor verhinderte zunächst den Ausgleich. So gingen die Joker auch mit der knappen Führung in die erste Pause, was den Spielverlauf etwas auf den Kopf stellte. „Wir müssen versuchen, dass wir uns von dem Druck besser lösen können“, sagte Verteidiger Simon Schütz beim Pauseninterview.

Schrecksekunde

Das zweite Drittel begann mit einer Schrecksekunde für den ESVK, denn Torhüter Maximilian Meier musste bereits nach 127 Sekunden im Mittelabschnitt verletzt vom Eis. DNL-Torwart Dieter Geidl kam somit völlig unerwartet zu seinem ersten Einsatz in der DEL2 und machte fortan ein starkes Spiel. Jedoch konnte auch er den 1:1-Ausgleich von Scott Timmins in der 26. Minute nicht verhindern. Kurz darauf hatten die Kaufbeurer knapp eine Minute die Möglichkeit bei einer doppelten Überzahl wieder das Spiel zu drehen, doch ohne zählbaren Erfolg. Besser machten es die Eispiraten in der 44. Minute als Timo Gams einen Konter zur 2:1-Führung erfolgreich abschließen konnte. Doch die Antwort der Joker ließ nicht lange auf sich warten, denn Philipp Krauß tunnelte allein vor dem Kasten den Torhüter der Eispiraten zum 2:2-Ausgleich in der 47. Minute. Die Fans spürten nun auf beiden Seiten, dass beide Teams die Entscheidung suchten. Crimmitschau hatte dabei zwar ein leichtes Übergewicht an Torschüssen, doch die Joker hatten insbesondere in der Schlussminute noch eine starke Offensivphase. „Kauf­beuren hat einen unglaublichen Kampfgeist, die sind zu jeder Minute gefährlich“, sagte Eispiraten-Coach Marian Bazany über den Gegner. Das es für den ESVK bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit nicht zum Zusatzpunkt gereicht hat, war für Trainer Tray Tuomie kein Beinbruch, wenngleich er gerne als Sieger vom Eis gegangen wäre. Genau 44 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, da verwandelte Scott Timmins einen Alleingang zum 3:2-Siegtreffer für Crimmitschau. „Das war wieder eine enge Kiste, dennoch bin ich stolz auf meine Mannschaft“, sagt Tuomie, der auch ein Lob für seinen jungen Torhüter übrighatte.

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