Nach Niederlageserie gibt es personelle Konsequenzen

ESVK verliert erneut in der Verlängerung

Fabian Koziol (13) vom ESVK.
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Fabian Koziol (13) kehrte nach langer Verletzungspause gegen die Lausitzer Füchse wieder in die Mannschaft zurück.
  • Thomas Schreiber
    VonThomas Schreiber
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Kaufbeuren – Der Negativlauf beim ESV Kaufbeuren nimmt kein Ende. Am Mittwochabend haben die Joker ihr Heimspiel gegen die ebenfalls schwächelnden Lausitzer Füchse mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Zwar bleibt der ESVK weiter auf dem zehnten Platz, doch die unmittelbaren Verfolger kommen immer dichter heran. Indessen gab der Verein noch am Donnerstagabend bekannt, dass Verteidiger Sören Sturm vom Spiel- und Trainingsbetrieb freigestellt wurde und auch Branden Gracel um seine Vertragsauflösung gebeten hat.

Obschon wenn die Gäste bedingt durch eine frühe Strafzeit für den ESVK den besseren Start erwischten, so änderte sich mit jeder Spielminute das Geschehen zunehmend in Richtung Tor der Gäste. Maxi Hops, Sami Blomqvist, John Lammers und auch der junge Verteidiger Leon van der Linde hatten noch im ersten Drittel die Führung auf dem Schläger.

„Wir müssen vor dem Tor noch härter arbeiten und die Dinger reinmachen“, bemängelt Trainer Tray Tuomie die fehlende Effizienz im Abschluss. Doch Wille und Bereitschaft wurden im zweiten Drittel mit der Führung belohnt. In der 26. Minute bediente Joey Lewis Sami Blomqvist vor dem Tor und der erzielte die hochverdiente 1:0-Führung für den ESVK. Das Momentum war nun auf Seiten der Joker und diesie hätten das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt halten können oder sogar müssen.

„Ich kann heute noch nicht verstehen warum wir dieses Spiel verloren haben“, sagt Geschäftsführer Michael Kreitl über die vergebenen Chancen und Mängel im Spiel. Ein solcher kapitaler Fehler ging auch dem 1:1-Ausgleich voraus, als die Kaufbeurer sogar in Überzahl spielten. Die Gäste nahmen das Geschenk in der 33. Minute dankend an und erzielten zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend den Ausgleich.

In der 41. Minute gelang dem ESVK bei doppelter Überzahl durch Sören Sturm erneut die Führung. Obwohl für die Joker insgesamt mehr als doppelt so viele Torschüssen an diesem Abend statistisch erfasst wurden, gelang es der Mannschaft nicht das Ergebnis deutlicher zu gestalten. „Wir bringen es einfach nicht fertig das Spiel einmal zuzumachen, denn wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten die drei Punkte verdient gehabt“, beschreibt Verteidiger Alexander Thiel die aktuelle Verfassung im Team. Wie schon bei der letzten Heimpartie gegen Crimmitschau kassierten die Joker in der Schlussphase erneut den Ausgleich und so musste die Partie in der Overtime entschieden werden.

Beim anschießenden Spiel drei gegen drei hatten die Gäste dann das glücklichere Ende für sich und holten sich den zweiten Zusatzpunkt. „Das waren heute zwei verlorene Punkte für uns und die Situation ist alles andere als Zufriedenstellend“, fasst Kreitl den Abend zusammen. Auf Grund der beiden Personalentscheidungen ist der Verein nun auf dem Transfermarkt aktiv und versucht die Mannschaft bestmöglich zu verstärken.

Bereits am Freitagabend um 19.30 Uhr steht für die Joker das nächste Heimspiel auf dem Programm. Gegner sind dann die Heilbronner Falken. Dagegen hängt über der Auswärtspartie am Sonntag in Freiburg noch ein großes Fragezeichen, denn das Team aus dem Breisgau befindet sich aktuell noch in Quarantäne.

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