ESVK verliert mit 1:2 nach Verlängerung gegen Crimmitschau

Neues Jahr und die alten Probleme

ESVK in Crimmitschau
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Für den ESVK gab es genügend Tormöglichkeiten, nur der Puck wollte nicht hinein.

Kaufbeuren/Crimmitschau – Der ESV Kaufbeuren musste auch im ersten Spiel des neuen Jahres gegen die Eispiraten Crimmitschau eine unglückliche 1:2 Niederlage hinnehmen. Der Siegtreffer für die Gäste, verbunden mit dem zweiten Zusatzpunkt, fiel nach 124 Sekunden in der Verlängerung. Für den ESVK war es somit die siebte Niederlage in Folge.

„Das war nicht der Start den wir uns für 2022 gewünscht haben“, sagte Trainer Tray Tuomie in seiner Analyse. Zumindest einen Punkt gab es für den ESV Kaufbeuren, denn nach 60 Spielminuten stand es gegen Crimmitschau 1:1-Unentschieden. Doch so richtig freuen konnte man sich im Kaufbeurer Lager über den Punktgewinn nicht, denn die Joker führten bis zur 54. Minute durch einen Treffer von Joey Lewis knapp mit 1:0.

Gemessen an den Torschüssen konnte man zu diesem Zeitpunkt von einer schmeichelhaften Führung sprechen. Crimmitschau hatte in den beiden ersten Dritteln die gefährlicheren Aktionen und war einem Treffer deutlich näher als der ESVK. Etwas Glück in der Defensive und ein starker Stefan Vajs im Tor sorgten jedoch dafür, dass die Joker mit einer knappen Führung in den letzten Abschnitt gingen. Im finalen Drittel stand zunächst das Torgestänge im Mittelpunkt. Mathieu Lemay für die Gäste, sowie Joey Lewis und Fabian Voith für den ESVK trafen jeweils nur den Pfosten.

Doch beide Teams hatten nun ihr Visier nach oben geklappt und so gab es Chancen hüben wie drüben. Aus einer schönen Angriffskombination der Eispiraten war dann in der 54. Minute der nicht unverdiente 1:1-Ausgleich durch den aufgerückten Verteidiger Gregory Kreutzer entstanden. Zwar hatten die Joker auf noch in der verbleibenden Zeit durch Joey Lewis und Philipp Krauß besten Tormöglichkeiten, doch fehlt dem ESVK derzeit einfach das Glück und die Qualität im Abschluss.

In der Verlängerung beim Spiel drei gegen drei hatten die Gäste dann das bessere Ende und holten sich mit dem 2:1-Siegtreffer auch den Zusatzpunkt. „Ich denke wir hatten im letzten Drittel genügend Möglichkeiten die Partie vorzeitig für uns zu entscheiden“, sagt der Joker-Coach über das Auslassen der Chancen. Für die Kaufbeurer blieb wieder einmal die Erkenntnis, dass man aus den eigenen Möglichkeiten zu wenig Kapital schlägt.

Bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr steht für den ESV Kaufbeuren das nächste Heimspiel auf dem Programm. Gegner sind dann in der Erdgas-Schwaben-Arena die Lausitzer Füchse. Den aktuellen Spielbericht dazu gibt es auf www.kreisbote.de.

Thomas Schreiber

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