Joker überrollen den ersatzgeschwächten Aufsteiger

ESVK macht es zweistellig gegen Selb

Eishockey Kaufbeuren zwei Tore gegen Selb
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Kapitän Tyler Spurgeon war ein ständiger Unruheherd vor dem gegnerischen Tor und erzielte zwei Tore gegen Selb.

Nach dem Auswärtserfolg in Bad Tölz legte der ESV Kaufbeuren am Dienstagabend im Nachholspiel gegen die Selber Wölfe nach und fegte den Aufsteiger vor leeren Rängen mit 12:3 Toren vom Eis.

Obwohl die Gäste mit Unterstützung aus Bietigheim mit vier Verteidigern und neun Stürmern antreten konnten, waren sie beim Gastspiel in Kaufbeuren ab der ersten Minute ohne Chance. Die Joker erwischten einen perfekten Start und gingen bereits nach 26 Sekunden durch Tyler Spurgeon mit 1:0 in Führung. Zwar blieben im Anschluss zwei Strafzeiten für Selb ungenützt, doch der ESVK spielte im ersten Drittel wie im Training. Joey Lewis, Markus Lillich, John Lammers, Sören Sturm und Fabian Voit erhöhten bis zur ersten Pause auf 6:0 und die Gäste konnten einem dabei beinahe schon Leid tun. „Ich habe hohen Respekt vor einer Mannschaft, die fast einen Monat wegen Corona nicht richtig trainieren und spielen konnte“, nahm Trainer Tray Tuomie seine Kollegen beinahe schon in Schutz. Dennoch haben die Joker trotz der klaren Führung ihren Matchplan weiter beibehalten und stellenweise bei fünf gegen fünf Powerplay im Drittel der Wölfe gespielt. Zwar konnten die Gäste zunächst mit 1:6 ein Lebenszeichen von sich geben, doch Tyler Spurgeon und John Lammers bauten mit zwei weiteren Toren das Ergebnis auf 9:1 nach 40 Minuten aus. „Kompliment an meine Mannschaft, dass die Jungs weiter nach vorne gespielt haben. Doch am Freitag in Selb wird uns ein anderes Spiel erwarten“, sagt der Kaufbeurer Coach. Zwar ließ man den Gästen im finalen Drittel noch zwei Treffer zu, doch Branden Gracel und zwei Tore von Markus Lillich sorgten für den 12:3 Endstand. „Wir haben heute endlich mal unsere Tore gemacht und es war am Ende eine eindeutige Partie“, sagte Joey Lewis, der am Freitag in Selb jedoch einen anderen Gegner erwartet. Einen, der im eigenen Stadion bei einem engen Spielverlauf schnell mal über sich hinauswachsen kann.

Von Thomas Schreiber

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