Fürst GmbH neuer Premiumsponsor beim ESVK

Keine Chance für ESVK Mini-Kader

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ESVK-Stürmer Marcel Brandt kann das Ergebnis gegen Frankfurt kaum fassen.

Kaufbeuren – Zu zwei hohe Niederlagen musste der ESVK am vergangenen Wochenende einstecken. Einmal verloren die Joker 1:10 gegen Frankfurt und später dann 0:9 gegen Dresden. Eine positive Nachricht gibt es aber doch noch vom ESV Kaufbeuren zu vermelden. Nach dem Heimspiel am Freitagabend gab ESVK-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Kielhorn einen weiteren Premiumsponsor für den ESVK bekannt.

Dabei handelt es sich pikanterweise um die ortsansässige Firma „Schädlingsbekämpfung Fürst GmbH“ aus Kaufbeuren. Der jetzige Eigentümer und die Geschäftsleitung der Firma Fürst GmbH konzentrieren sich auf den Ausbau ihres Dienstleistungsangebotes und der Steigerung des Qualitätsstandards und wünschen dabei dem traditionsreichen ESV Kaufbeuren zur weiteren sportlichen Entwicklung eine neue Spielstätte, die den gewünschten Anforderungen gerecht wird. Die Firma Fürst GmbH ist seit 2013 unter neuer Leitung. 

Snetsinger wechselt nach Holland 

Einen weiteren Abgang nach Alexander Winkler und Matt Waddell wurde am Freitag noch von der Vereinsseite aus bekanntgegeben. Der kanadische Stürmer Brad Snetsinger wechselte nach Tilburg in die holländische Liga und lief deshalb schon am Freitagabend nicht mehr im Jokerdress auf. Da aber bis auf den Try-Out-Torhüter Ahlqvist noch keine neuen Akteure beim ESVK anheuerten, musste Trainer Kari Rauhanen aufgrund der vielen verletzungsbedingten Ausfälle und trotz einiger DNL-Spieler mit einem Mini-Kader ins Match gegen die Löwen aus Frankfurt gehen. Mit 1:10 Toren gingen die kraftlosen Kaufbeurer mit hängenden Köpfen vom Eis. Das Match glich eher an ein Testspiel. Die in allen Belangen haushoch überlegenen Gäste bestimmten das Spielgeschehen. Bemitleidenswert waren die vielen jungen DNL-Spieler, welche an solch einem Abend auflaufen mussten. Den Ehrentreffer erzielte Marcel Brandt, der erstmals in dieser Saison von den Straubing Tigers an den ESVK ausgeliehen wurde. Auch der von seinen Vorderleuten zwar gnadenlos im Stich gelassene Try-Out-Torhüter Aleksis Ahlqvist ähnelte mit seinen sonstigen Fangkünsten eher einem Earl Bowie als einem Cestmir Fous, die beide schon vor langer Zeit das ESVK-Tor hüteten. 

In Dresden untergegangen 

Zuletzt hatten die Dresdner Eislöwen drei Spiele hintereinander zuhause nicht mehr gewinnen können, deshalb kam der Tabellenletzte aus dem Allgäu gerade recht. Nicht nur, dass die Eislöwen wieder einmal siegreich ihre Arena verließen, sie schossen die Joker geradezu ab. Mit 9:0 Toren feierten die Gastgeber, als Tabellenzehnter vor 2241 Zuschauern einen locker erspielten Kantersieg gegen die nur noch mit einer Rumpftruppe angereisten Joker. Denn beim ESVK gesellten sich zu der ohnehin schon langen Verletztenliste noch Max Schmidle und Tim Richter hinzu. Schmidle laboriert an einer Hüftverletzung und Richter hatte nach dem im Freitagspiel erlittenen Kniecheck Probleme mit dem geschwollenen Gelenk. 

Freitag nach Heilbronn 

Die Kaufbeurer werden am Freitagabend, 16. Januar, ab 19.30 Uhr bei den Heilbronner Falken antreten. Dann kommt es zum Kellerduell der beiden tabellenmäßig schon abgeschlagenen Teams der DEL 2. Während bei den Falken Trainer Gerd Wittmann in letzter Zeit mehrere Punkte mit seinem Team sammeln konnte und am ESVK vorbeizog, ist die Frage, mit welchem Kader die Joker dort antreten werden und ob schon die ersten Neuen spielen? 

Daniel Oppolzer kehrt zurück

Einer der Neuverpflichtungen wurde am Sonntagabend noch bekanntgegeben. Es handelt sich dabei um einen alten Bekannten. Der mittlerweile 25-jährige Stürmer wechselt mit sofortiger Wirkung vom Ligakonkurrenten EC Bad Nauheim zum ESVK. Bis zur Saison 2009/10 stürmte der gebürtige Kaufbeurer für seinen Heimatverein, dann wechselte er zu den Iserlohn Roosters über die Bietigheim Steelers zu den Roten Teufeln in Bad Nauheim. Dazu ESVK-Vorstandsmitglied Thomas Schmidt.“ Wir sind sehr stolz, dass wir einen echten Kaufbeurer wieder an den Berliner Platz lotsen konnten. Wir wollten nach der Verletzung von Michael Fröhlich wieder einen deutschen Stürmer verpflichten!“ 

DNL-Team punktet gegen Bad Tölz 

Der Auftakt zu den weiteren Spielen um die Deutsche Meisterschaft in der höchsten Nachwuchsliga DNL wurde von den arg ersatzgeschwächten Kaufbeurern mit Bravour gemeistert. Schließlich mussten sie am vergangenen Sonntag zu Hause gegen den dominierenden Tabellenführer aus Bad Tölz antreten. Nach 60 Minuten stand es Unentschieden 5:5, wobei die Gäste nach zwei Dritteln schon standesgemäß mit 4:2 in Führung lagen. Bis dahin trafen Fedor Kolupaylo und Thomas Heger für den ESVK. Ein Doppelschlag von Simon Weingärtner führte zum Ausgleich. Wiederum gingen die Tölzer in Führung, doch buchstäblich in letzter Sekunde traf Simon Weingärtner mit seinem Hattrick zum umjubelten 5:5-Ausgleich vor 127 Zuschauern. Das anschließende Penalty-Schießen war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach sieben Fehlversuchen auf beiden Seiten traf Weingärtner ebenso wie der Tölzer Kollege, beim letzten Vergleich hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite.von Werner Mayr

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