Wahlausgang zum neuen Eisstadion und sportliche Neuausrichtung des ESVK

Ein wegweisendes Wochenende

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ESVK-Coach Kari Rauhanen baut jetzt auch auf die neuen Akteure. In der Vergangenheit gab es wenig Grund zum Jubeln.

Kaufbeuren – Die Spannung steigt oder anders ausgedrückt, endlich naht der Tag des Bürgerentscheides zum Thema neues profitaugliches Eisstadion. Das Bangen, aber auch die Hoffnung der ESVK-Verantwortlichen und Fans auf eine positive Fortführung des Eishockeysports in Kaufbeuren wird sich am Sonntag entscheiden. Sportlich läuft es beim ESVK allerdings gerade nicht gut.

Das sportliche Dilemma ist nun mit aller Macht aufgegriffen worden. Auf die diese Saison extrem hohe Verletzungs- misere kann kein Einfluss genommen werden, aber auf die Qualität des restlichen Teams wird nun massiv von Seiten der Vereinsführung reagiert. Da in dieser Saison in Bezug auf die Verpflichtung der Kontingentspieler komplett danebengegriffen wurde, ist nun dort der Hebel angesetzt worden, denn die Kontingentakteure waren schon seit jeher entscheidend für das sportliche Abschneiden des ESVK verantwortlich. Nun wurden die Verträge mit den Kanadiern Matt Waddell, Brad Snetsinger und am Mittwoch auch mit Matt Marquardt aufgelöst. Zum 14-tägigen Try-Out kam schon der finnische Torhüter Aleksis Ahlqvist, für den Sturm wurde der gebürtige Kaufbeurer Daniel Oppolzer vom Ligakonkurrenten EC Bad Nauheim verpflichtet. 

Dann folgte der 26-jährige Kanadier Jordan Knackstedt. Der Rechtsschütze kommt aus der zweiten russischen Liga VHL und soll quasi die Position von Snetsinger belegen. Der 1,91 Meter große und 91 Kilogramm schwere Außenstürmer kann auf 210 Spiele in der zweithöchsten kanadischen Profiliga AHL zurückblicken. Daneben sind ihm die größeren europäischen Eisflächen durchaus vertraut, spielte er außer in Russland auch schon in Schweden und zweimal in Italien. Wenn auch dieses Wochenende Straubings neuer Coach Larry Mitchel voraussichtlich lediglich Verteidiger Mathias Müller für die Joker abstellen wird, so kehren doch einige zuletzt angeschlagene Spieler in den Kader zurück. Dies werden Tim Richter, Max Schmidle und Gregor Stein sein. 

Am Sonntagabend erwarten die Kaufbeurer ab 18.30 Uhr die Kassel Huskies am Berliner Platz. Das Team der Hessen unter Trainer Rico Rossi hat zuletzt einen super Lauf, denn drei Siege aus den letzten drei Spielen führten den Aufsteiger zum respektablen zweiten Tabellenrang hinter Bietigheim. Dagegen sind die Joker nur krasser Außenseiter, dennoch wollen sich die Jungs rehabilitieren und zumindest kämpferisch mithalten. Das erste Heimspiel gegen die Huskies ging 2:5 verloren und auch beim Match in Kassel gingen beim 0:4 die Punkte an die Hessen. 

DNL-Team nach Köln 

Dieses Wochenende stehen wieder zwei Auswärtspartien für die Kaufbeurer Youngsters an. 

Am Samstag um 16.30 Uhr und am darauffolgenden Sonntag um 12 Uhr sind die Gastgeber jeweils die Kölner Junghaie. Die Rheinländer haben eine starke Mannschaft, nicht von ungefähr steht der aktuelle zweite Tabellenrang in der Meisterrunde der DEL. Für die Kaufbeurer geht es darum, möglichst gut dagegen zuhalten und eventuell für eine Überraschung zu sorgen

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