ESVK schlägt Rosenheim – 8:2-Niederlage in Bremerhaven

Joker bezwingen Starbulls 

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Genau nach dem sechsten Treffer der Gäste in der 33. Minute hatte der schuldlose, aber oft allein gelassene Goalie Johannes Wiedemann (Foto) genug und überließ seinem Back Up Maximilian Sigl das Feld.

Kaufbeuren – Eine lange Negativserie ist zu Ende gegangen. Ausgerechnet gegen die favorisierten Starbulls aus Rosenheim gelang der Befreiungsschlag des ESVK. Mit 3:2 in der Verlängerung setzte der Amerikaner Stephen Schultz nach einem erfolgreich verwandelten Penalty den Schlusspunkt unter ein spannendes und letztendlich auch verdient gewonnenes Match.

Coach Dieter Hegen hatte den richtigen Riecher und gab Maximilian Sigl den Vorzug im Tor des ESVK. Der junge Torhüter strahlte wieder Sicherheit aus und verhalf dank zahlreicher Paraden zum Sieg der Joker. Vor 1160 Zuschauern gelang Edwards und Näätänen jeweils der Ausgleich der in Führung gegangenen Gäste. Nach Chancen auf beiden Seiten in der Verlängerung war der verwandelte Penalty für die zwei Punkte und damit den Sprung vom letzten Tabellenrang ausschlaggebend. ESVK-Coach Hegen lobte nach dem Spiel den Einsatz und die Leidenschaft seines Teams und erhofft sich am Freitag eine Fortsetzung der gezeigten Leistung gegen die Lausitzer Füchse.

Keine Chance in Bremerhaven 

Zum zweiten Mal traten die Joker an der Nordseeküste an und auch diesmal ließen sie die Punkte dort. Mit einer 8:2-Niederlage trat das Kaufbeurer Team die Rückfahrt ins Allgäu an. Schon bis Mitte des Spieles sorgten die Gastgeber für einen beruhigenden 6:0-Vorsprung vor 3075 Zuschauern. Zeitgleich machte Jokertorhüter Johannes Wiedmann Platz für den DNL-Keeper Maximilian Sigl. Es schien wieder ein ordentliches Debakel zu geben, doch die Gastgeber ließen es fortan ruhiger angehen und so lautete der Endstand 8:2. Die beiden Treffer für die Joker erzielten Markku Tähtinen und Stephen Schultz.

Freitag kommen Lausitzer Füchse 

Am kommenden Wochenende haben es die Kaufbeurer wieder mit zwei Teams aus der unteren Tabellenregion zutun. Bevor es am Sonntag, 21. Dezember, zu den krisengeschüttelten Heilbronner Falken geht steht noch das Heimspiel am Freitagabend ab 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena gegen die Lausitzer Füchse auf dem Spielplan. Während das erste Auswärtsmatch in Weißwasser noch mit 4:1 Toren gewonnen wurde, folgte das zweite Match in der Lausitz schon in der Kaufbeurer Schwächesphase und endete deswegen klar mit 5:1 Toren für die Gastgeber. Am Freitag haben die Joker gegen die Füchse erstmals Heimvorteil, dieser muss unbedingt genutzt werden, soll doch der Aufwärtstrend anhalten.

DNL-Team mit Heimsieg 

Nur einmal waren die Nachwuchscracks des ESVK im Einsatz. Mit 6:3 Toren hielten die Kaufbeurer den Tabellenletzten Starbulls Rosenheim auf Distanz. Vor 86 Zuschauern am Samstag in der Sparkassen Arena bedurfte es doch einem Kraftakt für die Jungs unter Trainer Juha Nokelainen, ehe die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Denn bis Mitte der Begegnung führten die Gäste mit 3:1 Toren. Nur Martin Wenter traf für die Gastgeber zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich nach zehn Minuten. Erst Gianluca Balla und Daniel Pfaffengut sorgten noch vor der zweiten Pause zum Ausgleich. Zweimal Nico Sturm und nochmals Balla sorgten dann noch für den verdienten 6:3 Heimsieg.von Werner Mayr

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