SVK siegt nach Nauheim auch gegen die Falken und die Towerstars

Drei Siege in sechs Tagen

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ESVL-Verteidiger Jakub Körner drehte mit seinen Treffern die Partie gegen die Heilbronner Falken.

Kaufbeuren – Wenn es nur immer so liefe! In drei aufeinanderfolgenden Heimspielen verließen die Kaufbeurer Joker jedes Mal als Sieger das Eis.

Bei den Jokern geht es wieder aufwärts. Den Auftakt bildete das Nachholspiel am Dienstag, wo die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit 5:4 nach Hause geschickt wurden. Am Freitag folgte ein hart umkämpfter 4:3-Sieg über die Heilbronner Falken, ehe dann am Sonntag die Towerstars aus Ravensburg mit 4:3 Toren ins Schwabenland verabschiedet wurden. Trotz der drei Siege in Folge bleiben die Kaufbeurer auf dem letzten Tabellenplatz in der DEL 2, aber nun punktgleich mit dem Vorletzten aus Crimmitschau. 

Körner mit lupenreinem Hattrick 

In der ganzen Saison traf der Verteidiger erst einmal ins Schwarze, doch gegen die Heilbronner Falken traf Jakub Körner innerhalb von knapp vier Minuten dreimal, jeweils in Überzahl und drehte die Partie nach einer 0:2-Führung der Falken. Den Ausgleich der Gäste zum 3:3 nach 52 Minuten wandelte Max Schmidle ganze sechs Sekunden vor Ende der Partie in einen 4:3-Sieg vor 1209 begeisterten Zuschauern um. Gästetrainer Pavlov kritisierte sein Team in der anschließenden Pressekonferenz, weil es nach der Zwei-Tore-Führung gedacht hatte, dass das Spiel bereits gelaufen ist. Viele unnötige Strafzeiten hätten die Joker genutzt und damit völlig verdient gewonnen. Didi Hegen hingegen dankte seinem „Torjäger“ Jakub Körner, zollte den Gästen aber ein effektives doppeltes Überzahlspiel. Neben der großen Kampfkraft seiner Truppe sah er den Schlüssel zum Sieg in einer hervorragenden Torhüterleistung von Johannes Wiedemann. 

Towerstars ebenso besiegt 

Nur zwei Tage später der nächste Streich. Beim sogenannten „Kinder“-Tag in der Sparkassen Arena kamen dann immerhin 1775 Besucher ins Stadion. Trotz einer drückenden Überlegenheit des ESVK im ersten Drittel stand es nach Toren erstaunlicherweise 0:2. Ab dem zweiten Durchgang drückten die Mannen von Trainer Dieter Hegen dem Spiel den Stempel auf. Herrliche Treffer von Kapitän Michael Kreitl und zweimal Matti Näätänen mit schier unhaltbaren Weitschüssen drehten das Match. Selbst eine zweiminütige Unterzahl ließ die Gastgeber kalt, ebenso auch der 3:3 Ausgleich nach 50 Minuten. Wieder war ein Abwehrspieler zuständig, diesmal traf Maury Edwards zwei Minuten darauf. Dieser 4:3-Vorsprung hatte bis zum Ende Bestand. In der anschließenden Pressekonferenz brachte es Gästetrainer Petri Kujala auf den Punkt: „Gratulation an Kaufbeuren, gut gespielt! Gerade im zweiten Drittel wirkte die Mannschaft nach dem Spiel am Freitag gegen Landshut müde.“ Für Didi Hegen zahlte sich die harte Arbeit aus. Er sprach ein Kompliment an jeden einzelnen Spieler auf dem Eis aus, die nie aufgegeben hatten. 

Freitag nach Landshut 

Zum vorletzten Hauptrunden- Auswärtsmatch geht es für die Kaufbeurer noch einmal nach Landshut. Alle drei Spiele gegeneinander gingen für die Joker bislang verloren. Doch die schon zeitweise als Tabellenführer agierenden Landshuter haben momentan mit einem großen Verletzungspech im Team zu kämpfen. 

DNL-Team geht leer aus 

Beide Wochenendheimspiele des DNL-Teams des ESVK gegen die Kölner Haie in der Sparkassen Arena gingen verloren. Zwar trennten beide Teams lediglich drei Punkte in der Tabelle, doch durch die Grippewelle im Team bedingt, konnte kräftemäßig den Rheinländern nicht Paroli geboten werden. So unterlagen die Jungs von Trainer Juha Nokelainen am Samstag vor 209 Zuschauern mit 0:3 Toren und am Sonntagmittag mit 0:4, diesmal vor 148 Besuchern. Somit bleibt der vorletzte Tabellenrang hinter dem um drei Punkte besser platzierten EV Landshut, aber immerhin noch 25 Punkte Vorsprung vor dem Schlusslicht aus Rosenheim. von Werner Mayr

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