ESV Kaufbeuren startet am Donnerstag in die finale Serie

Jetzt geht es gegen den Abstieg

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Welche Taktik gibt Trainer Juha Nokelainen (rechts) für die kommenden Spiele aus? Klar ist, der Coach kann über den kompletten Kader verfügen.

Kaufbeuren – Jetzt geht es wirklich gegen den Abstieg. Die letzte sechs Spiele umfassende Play-down-Runde gegen die Roten Teufel Bad Nauheim bot die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt. 

Da sich aber die Hessen hier nach vier Siegen im Gegensatz zu zwei Erfolgen der Joker, durchgesetzt haben, müssen sich die Kaufbeurer Joker nun in einer maximal sieben Spiele umfassende Play-down-Serie gegen die Heilbronner Falken durchsetzen. Die Heilbronner verloren ihre Serie gegen den ETC Crimmitschau schon nach fünf Partien.

Den Auftakt der Serie haben die Falken aufgrund ihrer besseren Platzierung nach Abschluss der Hauptrunde, zudem hätten sie im entscheidenden siebten Match nochmals Heimvorteil. In der DEL 2-Hauptrunde waren die Falken lediglich um vier Punkte erfolgreicher, doch der Vergleich gegenüber dem ESVK war deutlich. Nur einmal gewannen die Joker nach Verlängerung, ansonsten gab es drei Niederlagen. Doch jetzt zählt die Statistik nicht mehr, bekanntlich haben Play-off, beziehungsweise Play-down-Spiele ihre eigenen Gesetze. Es zählt die aktuelle Form und Willenskraft. Während die Joker diese Spielzeit unglaubliches Verletzungspech zu verkraften hatten und dazu zwei Trainerwechsel zuzüglich großer Kaderumwälzungen während der Saison eintraten, können die Trainer Juha Nokelainen und Stefan Mayer nun mit komplettem Kader zuzüglichen den DNL-Akteuren in die Spiele gehen. Nach Ende der Serie gegen Nauheim hatten die Spieler des ESVK ein paar Tage Zeit, sich zu regenerieren. Aktuell läuft die Vorbereitung auf das erste Match, am kommenden Donnerstag um 20 Uhr in Heilbronn. 

Heimspiel am Samstag 

Vielleicht gibt es am Samstag, den 4. April dann wieder einmal ein volles Stadion, wenn die Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr am Berliner Platz auflaufen? 

Neuer Cheftrainer für die Schüler 

Die Planungen laufen auch im Nachwuchsbereich schon an. Der ESVK hat den Vertrag mit dem bisherigen Schülertrainer Gerhard Koziol nicht mehr verlängert. Als neuer Trainer kommt Andreas Becher aus Augsburg. Der 40-Jährige ist im Besitz der Trainer-A-Lizenz und trainierte mehrere Jahre den Nachwuchs in Augsburg. In der vorigen Saison erreichte er mit der Jugend-Mannschaft den Aufstieg in die DNL 1. In der abgelaufenen Saison fungierte er erst als Co-Trainer der DNL-Mannschaft, übernahm dann in der Relegationsrunde als verantwortlicher Coach das Team und führte es souverän auf den ersten Platz, noch vor dem EV Landshut, und damit zur weiteren Teilnahme des AEV an der DNL 1. Andreas Becher wird nun beim ESVK mit dem bisherigen Co-Trainer Benjamin Rippl zusammenarbeiten und die Schülermannschaft des ESVK in der Saison 2015/16 trainieren. von Werner Mayr

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