Verteidiger Aßner will Training wieder aufnehmen – Joker fahren am Sonntag nach Dresden

Verletzungspech beim ESVK

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Trotz seiner Verletzungen wird ESVK-Verteidiger Christof Aßner voraussichtlich am kommenden Dienstag das Training wieder aufnehmen.

Kaufbeuren – Nicht zu beneiden ist derzeit ESVK-Trainer Dieter Hegen. Zusätzlich zur momentanen sportlichen Magerkost, ist sein Team noch von langwierigen Verletzungsausfällen betroffen. Zuletzt erwischte es Verteidiger Christof Aßner.

Beim Spiel in Crimmitschau bekam der letztjährige Kapitän der Joker Christof Aßner einen Schuss ins Gesicht. Er zog sich unter anderem einen Jochbeinbruch zu. Wie ESVK-Pressesprecher Philippe Bader auf Anfrage mitteilte, kann Aßner dennoch vermutlich am kommenden Dienstag das Training wieder aufnehmen. Ein Gitter am Helm soll den Verteidiger schützen. Ob er dann am darauffolgenden Wochenende auch spielen kann, ist laut Bader noch ungewiss. Auf jeden Fall sei die Verletzung glücklicherweise doch nicht so gravierend wie im Krankenhaus direkt nach dem Spiel befürchtet, so Bader. 

Schmerzlich macht sich auch der verletzungsbedingte Ausfall von Stammtorhüter Stefan Vajs bemerkbar. Auf seinen Stellvertreter Johannes Wiedemann kommt sowieso schon viel Arbeit zu – es wird nicht weniger werden. Stefan Vajs wird die nächsten drei Wochen noch nicht einsatzbereit sein. Laut Aussagen von Trainer Dieter Hegen ist der ESVK auf der Suche nach einem weiteren Feldspieler, er sollte aber ins sportliche Konzept passen und dazu noch finanzierbar sein. Gerade im Hinblick auf die Konzentration von acht Spielen über die Feiertage bis hin zu „Drei Könige“ wäre eine Verstärkung des Kaders unabwendbar. Schließlich hoffen die Verantwortlichen für diesen Zeitraum auch auf einen regen Zuschauerzuspruch, doch dann sollte auch der sportliche Gegenwert einigermaßen stimmen. Denn die Bilanz der letzten vier Spiele schreckt auf. Nur ein Punkt, aber ein Torverhältnis von 5:23 Toren. Die Defensivarbeit war zu nachlässig und im Angriff herrschte Flaute. 

Am Sonntag gehts nach Dresden 

Erst vor vier Wochen spielten die Joker in Dresden. Das Match ging mit 6:3 Toren verloren, aber der 2:0-Heimsieg Mitte Oktober blieb doch in guter Erinnerung. Damals spielten die Joker über 60 Minuten diszipliniert und hatten auch das nötige Quäntchen Glück mit bei. Die Dresdner Eislöwen sind mit 43 Punkten auf dem vierten Tabellenrang. In der Zuschauergunst sind sie mit einem Schnitt von über 2500 Fans pro Spiel auf Rang zwei hinter Bremerhaven. Spitze sind die Eislöwen in der Fairplay-Wertung – sie stellen das Team mit den wenigsten Strafzeiten. Die Kaufbeurer Joker haben heute abend (8. Dezember) ab 18 Uhr in Dresden wieder mal ein schweres Spiel vor sich. von Werner Mayr

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