John Lammers macht den Unterschied

ESVK besiegt die Löwen Frankfurt nach Verlängerung mit 5:4

ESVK Fabian Koziol
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Mit harten Bandagen verteidigt Fabian Koziol das eigene Tor gegen Martin Buchwieser.

Kaufbeuren – Mit zwei Toren und einer Vorlage war ESVK-Stürmer John Lammers beim knappen Sieg gegen die Löwen aus Frankfurt der Matchwinner des Abends. Er war es auch, der nach 63 Sekunden in der Verlängerung den Siegtreffer für die Joker erzielte.

„Das Spiel hatte Play-Off-Charakter und wurde von beiden Mannschaften sehr hart und schnell geführt“, sagte ESVK-Trainer Rob Pallin, der natürlich froh war, dass er wieder auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen konnte.

Trotz einem deutlichen Plus an Torschüssen für die Gäste ging der ESVK durch zwei Treffer von Fabian Voit und Tyler Spurgeon mit einer knappen 2:1-Führung in die erste Pause. Doch auch den zwischenzeitlichen Ausgleich von Adam Mitchell in der 24. Minute, beantworteten die Joker mit der neuerlichen Führung von Branden Gracel. Im letzten Drittel wurde der Druck der Löwen immer größer, doch genau in dieser Phase traf John Lammers im Powerplay zum 4:2.

Eine Mannschaft mit der Qualität von Frankfurt darf man jedoch nie abschreiben und zwei Tore Rückstand sind im Eishockey nichts, was man nicht noch umkehren könnte. „Wir konnten zwar im letzten Drittel dem Druck lange standhalten, aber dann haben wir leider doch noch den Ausgleich kassiert“, bilanzierte Torhüter Maximilian Meier seinen zweiten Einsatz für den ESVK.

Zwei Tore von Stephen MacAulay in den Schlussminuten verhinderten weitere drei Punkte für die Joker. Doch mit dem Treffer von John Lammers konnte sich der ESVK dann wenigstens über zwei Zähler freuen, denn die Löwen gehörten in der Vergangenheit nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Kaufbeurer.

von Thomas Schreiber

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