Verfechter der Ordnung und Sauberkeit 

ESVK-Betreuer Manfred Meier hat in seiner 13. Saison Corona-bedingt noch mehr zu bewältigen

Manfred Manni Meier beim ESVK
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Manfred Meier ist beim ESV Kaufbeuren als Mannschaftsleiter und Betreuer für die Organisation rund um den Spielbetrieb und den Kabinenbereich zuständig.
  • Selma Höfer
    VonSelma Höfer
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Kaufbeuren – Am vergangenen Montag hat beim ESV Kauf­beuren mit dem Beginn des zweiwöchigen Trainingslagers die Vorbereitung auf dem Eis offiziell begonnen. Bis zum anvisierten Saisonstart am Freitag, 6. November, bleiben dem neuen Trainer Rob Pallin nun fünf Wochen Zeit, um sein neues Team Startklar für die bevorstehende Spielzeit in der DEL 2 zu machen. Auch hinter den Kulissen wird dabei wieder kräftig gearbeitet, denn die Spieler sollen sich wohlfühlen und sich dabei ausschließlich auf den Sport konzentrieren können.

Für Mannschaftsleiter und Betreuer Manfred „Manni“ Meier eigentlich nichts außergewöhnliches, wäre da nicht die anhaltende Corona-Pandemie und die damit verbundenen Hygieneauflagen. Schon beim ersten Blick auf die Kabinentüre und deren Hinweis auf die Abstandsregel ist unschwer zu erkennen, dass dem ESV Kaufbeuren diesmal eine ganz besondere Saison bevorsteht. „Die ganze Mannschaft samt dem kompletten Betreuerstab wurde zum Auftakt noch einmal von unserem Geschäftsführer Michael Kreitl eindringlich mit den bestehenden Hygienemaßnahmen vertraut gemacht“, berichtet Meier. Für den 49-Jährigen, der nun in seine 13. Saison als Betreuer geht, war schon der ganze Sommer etwas ungewohnt. „Ich hoffe mal die Zahl 13 bringt kein Unglück. Es war schon etwas komisch den August und September ganz ohne Eishockey zu verbringen. Normalerweise bin ich in diesen Monate weitgehend im Stadion mit der Organisation der neuen Saison beschäftigt“, sagt Manni Meier.

Dass nun an jeder Türe ein Ständer mit Desinfektionsmittel steht mag im ersten Augenblick sicher etwas ungewohnt sein, doch der langjährige Betreuer war schon unabhängig von den aktuellen Corona-Bestimmungen immer ein Verfechter für Ordnung und Sauberkeit im Kabinentrakt. „Das gehört bei uns unter anderem zum Standard, dass die Schwitzwäsche der Spieler und die Handtücher nach jeder Trainingseinheit in die Waschmaschine kommen“, so Meier, der auch zugleich Sprecher aller Betreuer in der DEL 2 ist. „Natürlich tauscht man sich gerade in einer so schwierigen Zeit mit den Kollegen aus den anderen Vereinen aus, denn wir wollen natürlich weiter einen einheitlich hohen Service bieten“, sagt die gute Seele abseits des Eises. Hatte man in den Spielzeiten zuvor den Gästeteams stets die Handtücher und auch die Spinning-Räder für das Cool-Down zur Verfügung gestellt, so müssen die Gegner zumindest in der bevorstehenden Saison auf diese Annehmlichkeiten aus bekannten Gründen verzichten.

Sehr angetan über den Standard hinter den Kulissen ist auch der neue Trainer Rob Pallin. „Der Coach war Begeistert mit welcher Professionalität hier in Kaufbeuren hinter der Bande für die Spieler gearbeitet wird. Das kannte er bei seiner letzten Station in Innsbruck nicht in dieser Form“, erzählt Manni Meier über die ersten Begegnungen mit seinem neuen Chef.

Statt dem gewohnten öffentlichen Eistraining, werden heuer zwei Testspielen gegen den EV Füssen das Opening für die Fans markieren.

tsc

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