Befreiungsschlag nutzen

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Oft waren die Jungs von ESVK-Coach Andreas Brockmann nah am Punktgewinn. Ist mit dem jüngsten 7:0-Sieg der Knoten geplatzt?

Kaufbeuren – Das erste Viertel der DEL2-Saison 2016/17 ist gespielt. Nach den 15 Spieltagen belegen die Kaufbeurer Joker mit 16 Punkten und 33:45 Toren den dreizehnten und damit vorletzten Tabellenrang. Allerdings sind die zwei punktgleichen Klubs aus Rosenheim und Heilbronn nur aufgrund des besseren Torverhältnisses davor platziert. Selbst der Tabellenachte aus Ravensburg weist momentan nur drei Punkte mehr auf.

Die Joker sind das Team mit den wenigsten geschossen Toren der Liga. Deshalb gingen so manche Spiele auch knapp verloren, wenngleich die Jungs von Trainer Andreas Brockmann oft nahe am Punktgewinn waren. Zwar sind heuer die Teams in der ausgeglichen besetzten Liga sehr eng beieinander, haben die Kaufbeurer Joker auch mit großem Verletzungspech zu kämpfen.

Trotzdem ist die Torausbeute bislang besorgniserregend. Erst 33 Treffer insgesamt. Obwohl heuer alle vier Kontingentspieler im Angriff verpflichtet wurden, ist deren Trefferquote bisher recht mager. Insgesamt gab es nur fünfzehn Treffer der vier ausländischen Stürmer in fünfzehn Spielen! War der letzte Spieltag vor der Pause mit dem 7:0-Erfolg über die Lausitzer Füchse ein Befreiungsschlag? Das letzte Auftreten der Joker lässt zumindest für die nächsten Partien hoffen.

Freitag in Freiburg

Das nächste Match nach der Länderspielpause führt die Kaufbeurer nach Freiburg. Dort gilt es am Freitagabend die gute Form aus dem letzten Punktspiel wieder auf das Eis zu bringen und den einen oder anderen Punkt aus dem Breisgau mit ins Allgäu zu nehmen.

Die Freiburger Wölfe haben nur zwei Zähler mehr, zuletzt verloren sie bei den Heilbronner Falken mit 6:1 Toren. Topscorer der Wölfe sind die Tschechen Petr Haluza und Radek Duda, sowie Nikolas Linsenmaier und Marc Wittfoth. Das Team von Trainer Leos Sulak gab bisher ähnlich wie der ESVK auch einige Punkte leichtfertig ab und such nach Kontinuität. Im Heimspiel taten sich die Joker sehr schwer und siegten mit 3:1 dank einer Energieleistung im letzten Drittel. Für die Joker wäre ein Erfolg im Breisgau die richtige Werbung für das anstehende Heimspiel um 17 Uhr am Sonntag gegen die Bayreuth Tigers.

DNL-Team nach Berlin

Auch in der Endrunde der DNL geht es wieder weiter. Die Kaufbeurer müssen zweimal auswärts in Berlin antreten. Die bisher noch spielfreien Berliner sind am Dienstag und Mittwoch in den Spitzenspielen jeweils gegen die Mannheimer Jungadler schon im Einsatz. Vielleicht kostet es enorme Kräfte, so dass die Kaufbeurer dann am Samstag und Sonntag im Berliner Wellblechpalast auf einen Gegner treffen, der nicht mehr die volle Energie auf das Eis bringen wird. Schon im September konnten die Kaufbeurer in der Qualifikationsrunde dort einen 2:0-Erfolg einfahren.

von Werner Mayr

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