ESVK belohnt sich trotz guter Leistung vor 2408 Zuschauern nicht mit Punkten

Saisonauftakt geht mit 4:2 verloren

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In seiner typischer Manier versenkte Sami Blomqvist die Scheibe zum 2:1 Anschlusstreffer.

Kaufbeuren/Dresden – Das erste Auswärtsmatch der neuen Spielzeit führte die Joker nach Dresden zu den Eislöwen. Doch der Gastgeber, den die Joker vor fünf Monaten nach einem packenden Playoff-Viertelfinale nach sieben Partien besiegt hatte, konnte jetzt mit einem 4:2-Erfolg im ersten Heimspiel vor 2408 Zuschauern erfolgreich Revanche nehmen.

Diese erste Niederlage des ESVK nach dem Spielverlauf, im ersten Match ist zwar ärgerlich, doch die Saison geht ja erst los. In der nach absolvierten Spielen verzerrten Tabelle liegt der ESVK auf Rang 12.

Mit dem wiedergenesenen Daniel Oppolzer in der dritten Reihe gingen die Kaufbeurer ins Match. Mit dabei waren auch Simon Schütz und Christoph Kiefersauer vom ERC Ingolstadt. Die ersten zehn Minuten waren die Joker die dominierende Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Dennoch war die Partie anfangs sehr zerfahren. Die erste Strafzeit gegen die Joker nutzten die Gastgeber kurz vor Ablauf der Strafe in der 12. Minute zum Führungstreffer. Es boten sich im Anschluss noch gute Chancen für den Ausgleich, welche aber Marco Eisenhut im Dresdner Gehäuse zu vereiteln wusste.

Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause. Nur zwei Minuten war gespielt, da legten die Eislöwen mit dem Treffer zum 2:0 weiter vor. Bei diesem im Gewühl vor Torhüter Vajs erzielten Dresdner Treffer nahm der Hauptschiedsrichter noch den Videobeweis zur Hilfe.

Die Joker wirkten danach etwas konsterniert und hatte einige Mühe, ins Spiel zurück zu finden. Doch es gelang der Umschwung und sie drückten nun vermehrt auf das Gastgebertor. Der Anschlusstreffer von Sami Blomqvist nach schönem Zuspiel von Charlie Sarault in der 33. Minute war der verdiente Lohn dafür.

Noch war alles offen, das letzte Drittel sollte dann die Entscheidung bringen. Gleich nach Wiederbeginn folgte der Ausgleich, diesmal mit vertauschten Akteuren. Charlie Sarault verwandelte ein mustergültiges Zuspiel von Sami Blomqvist zum 2:2-Ausgleich.

Kam dadurch noch der Auftrieb für die Joker? Ohne große Höhepunkte verliefen die folgenden Spielminuten, ehe eine Nachlässigkeit in der Kaufbeurer Abwehr zum nächsten Treffer der Eislöwen führte. Die zweite Strafzeit gegen die Joker nutzten die Eislöwen in ihrem zweiten Überzahlspiel zum vielleicht schon bis dahin vorentscheidenden 4:2-Treffer.

Dies war der Knackpunkt. Gegen die nun klar Oberwasser bekommenden Gastgeber ging nun nicht mehr viel. Die Eislöwen brachten so ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach.

ESVK-Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel: „Wir haben euphorisch und gut begonnen, aber Dresden hat stark verteidigt. Wie es oft ist, macht der Gastgeber dann das erste Tor. In der Pause haben wir und viel vorgenommen, bekommen aber kurz nach Wiederbeginn das zweite Gegentor. Dennoch haben wir Moral gezeigt und sind auch verdient zum Ausgleich gekommen. Nach dem 2:2 hatten wir das Momentum auf unserer Seite, aber erneut brachte uns ein individueller Fehler um den Lohn. Dresden hat heute disziplinierter gespielt und ihre Chancen genutzt.“

Freitag wieder spielfrei

Erst am kommenden Sonntag greifen die Kaufbeurer ins Spielgeschehen ein, denn dann gastieren sie in Heilbronn.

DNL-Team holt fünf Punkte

Wichtige fünf Punkte konnte die Kaufbeurer U19 Mannschaft am letzten Wochenende einfahren. Zweimal trafen sie dabei auf den Nachwuchs vom ERC Ingolstadt. Sowohl beim sicheren 7:2-Erfolg am Samstag zuhause, wie auch beim 3:2-Auswärtssieg einen Tag später in Ingolstadt gingen die Kaufbeurer als Sieger vom Eis. Am Samstag brauchten die Kaufbeurer etwas Zeit, ins Spiel zu finden, doch dann zahlte sich die läuferische und spielerische Überlegenheit auch in Form von Toren aus. Es trafen Lillich (2), Wohlgemuth (2), Meier, Wolf und Mansson.

Bedeutend knapper verlief das zweite Match am Sonntag in Ingolstadt. Nach einigen Strafen in den Anfangsminuten gingen die Spieler von Trainer Juha Nokelainen durch Krauß in Führung. Es folgte noch im ersten Drittel der Ausgleich. Die Kaufbeurer kamen mit der harten und körperbetonten Spielweise der Gastgeber schwer zurecht. Nach dem Treffer von Mansson fiel noch der Ausgleich, doch in der Overtime sorgte Becher mit dem 3:2 für den Zusatzpunkt und Sieg.

Von Werner Mayr

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