Kaufbeurer Joker verlieren 1:3 in Hannover und 1:5 gegen Lausitzer Füchse

Zwei Spiele – zwei Niederlagen

+
Chris Neumann (2) entschärft einen Schuss von Kaufbeurens Dennis Kearney.

Eigentlich sollten letztes Wochenende mal wieder Punkte eingefahren werden. Ging es doch nicht gegen Spitzenteams wie Schwenningen oder Heilbronn, sondern gegen Klubs in Reichweite wie Hannover und Weißwasser. Doch beide Spiele wurden wie schon so oft erst im letzten Drittel verloren.

In Hannover endete es diesmal 1:3 und im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse gab es für den ESVK gar eine harsche 1:5-Niederlage vor eigenem und bitter enttäuschtem Publikum. Damit rangieren die Kaufbeurer Joker aktuell weiterhin abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 38 Punkten und einem Torverhältnis von 93 zu 137 Toren. 

Ernüchterung gegen Füchse 

Gegen die Lausitzer Füchse gab es vor nur 1332 Zuschauern eine ernüchternde Vorstellung. Ein Gästeteam, das keineswegs mit den Mannschaften der letzten „Heimspiele“ zu vergleichen war. Dennoch lief im Sturm gar nichts beim ESVK zusammen. Bezeichnend, dass der Torschütze des Kaufbeurer Ehrentreffers ein Verteidiger war. Carl Hudson nahm sich in der 23. Minute ein Herz und schoss endlich mal direkt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich ein. Von den Sturmreihen ging überhaupt keine Gefahr aus. Zu durchschaubar war das Angriffsbemühen und wenn Chancen erarbeitet wurden, ließ die Verwertung zu wünschen übrig. Im letzten Drittel trafen die Lausitzer Füchse in schöner Regelmäßigkeit und konnten so dank vier Toren innerhalb von zwanzig Minuten einen in dieser Höhe nicht ganz verdienten 5:1-Erfolg feiern. 

Glücklos auch in Hannover 

Wie schon so oft in dieser Spielzeit, so lief es auch beim Auswärtsmatch am Freitagabend in Hannover ab. Lange Zeit blieb das Spiel offen, die Joker konnten durch Louke Oakley in der 48. Minute die Führung der Gastgeber ausgleichen. Danach bot sich sogar noch die Möglichkeit, erstmals in Führung zu gehen. Doch statt dieser vergebenen Chance trafen die Indians vier Minuten vor Schluss zum 2:1. Torschütze war wie schon beim ersten Treffer der in Kaufbeuren groß gewordene Max Schmidle, der seit dieser Spielzeit in Diensten der Hannoveraner steht. Das 3:1 fiel dann kurz vor Schluss, als die Joker mit sechs Feldspielern vergeblich versuchten, noch das Match auszugleichen. Es wäre durchaus mehr drin gewesen, doch in entscheidenden Situationen fehlt das Glück. So behielten die Hannover Indians vor 2802 Zuschauern drei Punkte in einem Match, das zwar eng verlief, doch aber den Spielanteilen und Torschüssen nach auch verdient für die Gastgeber endete. In dem fairen Match gab es nur vier Strafzeiten gegen den ESVK und fünf gegen die Indians. Kommendes Wochenende findet die Eishockey-Olympia-Qualifikation der Nationalmannschaft in Bietigheim, Bissingen und Weiden statt. Deshalb wird es eine einwöchige Pause im regulären Spielbetrieb geben. Zeit auch für die Kaufbeurer Joker, mal durchzuschnaufen und sich auf den Endspurt dieser Saison einzustellen. von Werner Mayr

Auch interessant

Meistgelesen

Wiederaufstieg geschafft
Wiederaufstieg geschafft
Etappenziel erreicht
Etappenziel erreicht
Die Besten unter sich
Die Besten unter sich
Veränderungen wagen
Veränderungen wagen

Kommentare