Fünfter Sieg in Folge

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Joona Karevaara traf am Sonntag zweimal für den ESVK. Die Joker liegen momentan auf Tabellenplatz acht.

Kaufbeuren – Wenn es läuft, dann läuft es eben! Nun schon der fünfte Sieg in Folge. Nach dem verdienten 3:2-Auswärtserfolg am Freitag in Garmisch behielten die Kaufbeurer Joker auch beim Sonntagheimspiel gegen die Lausitzer Füchse am Sonntagabend die Oberhand und konnten am Schluss einen hochverdienten 3:1-Heimsieg verbuchen.

Durch diese kleine Serie von fünf in Folge gewonnenen Partien konnte mit 28 Punkten der achte Tabellenplatz vorerst gefestigt werden. Punktgleich, aber besser platziert sind die Lausitzer Füchse. Selbst der Tabellenfünfte Nauheim hat als Vierter nur einen Punkt mehr als der ESVK.

Auswärtscoup in Garmisch

Nach dem ersten Drittel schien am Freitag alles auf eine Niederlage der Joker hinzudeuten. Denn mit 2:0 Toren lagen die Kaufbeurer schon zurück. Doch ab dem Mitteldrittel zeigten die Joker deutlich mehr Biss und drängten, wenn auch noch erfolglos, auf den Anschlusstreffer. Diese spielerische Überlegenheit konnten die Kaufbeurer dann endlich im letzten Drittel auch in Tore ummünzen. Zuerst war es Denis Pfaffengut, dann traf Jeff Szwez in Überzahl zum 2:2-Ausgleich. Nun waren die Joker am Drücker. Ein nicht gegebener Treffer wegen angeblichen Torraumabseits verschonte noch einmal die Garmischer. Als Jeere Laaksonen in Unterzahl bei einem Break nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, verwandelte Max Schmidle den nachfolgenden Penalty zur erstmaligen Kaufbeurer Führung. In den Schlussminuten ließen sich die Joker nun den Vorsprung nicht mehr nehmen und hielten dem Sturmlauf der Gastgeber stand. Nach 60 Minuten stand dann ein knapper, aber dem Spielverlauf verdienter 3:2-Auswärtserfolg des ESVK fest. Der SC Riessersee verlor vor 1915 Zuschauern das Match trotz zweimaliger doppelter Überzahlgelegenheit und etlicher umstrittenen Strafen gegen die Joker.

Rote Teufel entzaubert

Beim Familientag des ESV Kaufbeuren vor über 2000 Zuschauern am Sonntag setzten die Joker ihre Erfolgsserie fort. In einem schnellen und kampfbetonten Match hieß es nach 60 Spielminuten verdient 3:1 für den ESVK. Kein Treffer fiel im ersten Durchgang, doch ab dem zweiten Drittel nutzten die Joker die sich bietende Überzahl und Kapitän Sebastian Osterloh hämmerte den Puck mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:0 ein. Kurz darauf traf Joona Karevaara zum 2:0. Nach nun folgender härterer Gangart der Gäste mit einem Check an den Kopf von Kiefersauer schickte der gut leitende Hauptschiedsrichter Sicorschi den Nauheimer mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen. In der folgenden fünfminutigen Überzahl war es erneut der Finne Karevaara, der den dritten Treffer erzielte. Danach hatte Jeff Szwez anhand eines ihm zugesprochenen Penaltys die Chance noch einen Treffer draufzulegen, doch er scheiterte am Gästetorhüter. Im letzten Drittel fiel nur noch der einzige Treffer der Roten Teufel. ESVK-Trainer Andreas Brockmann: „Wir sind glücklich und genießen den Sieg, um ab Dienstag wieder hart zu arbeiten“.

Freitag Heimspiel gegen Ravensburg

Denn die nächste schwere Aufgabe wartet bereits auf die Joker, wenn sie ab 19.30 Uhr am Berliner Platz die Tower Stars aus Ravensburg erwarten. Die Oberschwaben liegen mit ihrer hochdotierten Truppe weit hinter ihren Anforderungen, im Moment sogar noch einen Punkt hinter dem ESVK. Seit Ende Oktober ist der letztjährige ESVK-Coach Anton Krinner nun dort Trainer. Im Hinspiel triumphierten die Tower Stars noch mit 4:1 Toren, doch jetzt treffen sie in Kaufbeuren auf eine homogene, kampfstarke und erfolgshungrige ESVK-Mannschaft.

Knappe Ergebnisse beim DNL-Team

Zweimal traten die Kaufbeurer gegen den EV Landshut im bayerischen Derby an. Bei beiden Spielen entschied jeweils nur ein Treffer über Sieg und Niederlage. Zuhause konnten der ESVK nach Penaltyschiessen einen 2:1 Heimsieg verbuchen. Die Gäste gingen früh nach sieben Minuten in Führung. Es dauerte bis zur 50. Minute, ehe Lukas Haninger vor 151 Zuschauern der langersehnte Ausgleich gelang. Im nachfolgenden Penaltyschiessen hatten Tim Wohlgemut und Thomas Heger die besseren Nerven und sorgten so für die zwei gewonnenen Punkte.

Nicht so gut verlief es einen Tag später beim Rückspiel in Landshut. Obwohl die Kaufbeurer vor 123 Zuschauern durch Markus Lillich im ersten Drittel in Führung gingen, gerieten sie in der ersten Hälfte des zweiten Durchganges mit drei Gegentoren deutlich in Rückstand. John Boger konnte im Anschluss in Überzahl noch einmal verkürzen, doch ein weiterer Treffer der Gastgeber sorgte für die Vorentscheidung. Thomas Heger konnte in doppelter Überzahl im der 57. Minute auf 3:4 verkürzen, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

von Werner Mayr

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