Tobias Wörle erzielt den Siegtreffer zum 4:3 in der Verlängerung

Joker überraschen mit einem Sieg in Frankfurt

Wörle an Bande
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Siegtorschütze Tobias Wörle geht auch an der Bande keinem Zweikampf aus dem Weg.
  • VonKai Lorenz
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Mit einem knappen 4:3-Erfolg nach Verlängerung hat der ESV Kaufbeuren eine lange Durststrecke bei den Frankfurter Löwen beendet und ihren sechsten Platz weiter untermauert.

Beide Teams starteten mit viel Tempo in die Partie und erwartungsgemäß hatte der Favorit aus der Mainmetropole auch die ersten Möglichkeiten, doch ESVK-Keeper Benedikt Hötzinger war auf dem Posten. Die Joker kamen nun besser in ihren Rhythmus und nach Vorarbeit von Sami Blomqvist traf Verteidiger Alexander Thiel in der zehnten Minute zum 1:0 für den ESVK. Doch die Antwort der Löwen ließ nicht lange auf sich warten. Carter Proft wurde vor dem Kaufbeurer Tor im Slot freigespielt und aus kurzer Entfernung konnte er Hötzinger zum 1:1 in der zwölften Minute überwinden. Überraschender Weise hatten nun sogar die Kaufbeurer bis zur ersten Pause die besseren Möglichkeiten.

Im zweiten Drittel nützte Frankfurt bereits ihr erstes Überzahlspiel zum 2:1 nach 24 Spielminuten. Der ESVK verteidigte in den folgenden Minuten mit viel Einsatz einen weiteren Gegentreffer und kam in der 33. Minute selbst zum 2:2-Ausgleich. Im Powerplay wurde Daniel Oppolzer zentral schön freigespielt und diese Chance ließ sich der Routinier nicht nehmen. Nach einer weiteren Strafe für die Löwen war es diesmal John Lammers, der in der 36. Minute den nächsten Überzahltreffer für den ESVK erzielte. „Unser Powerplay war heute sehr effektiv“, sagte Trainer Rob Pallin und freute sich über die Erfolgsquote von 100 Prozent.  

Mit 15:4 Torschüssen allein im letzten Drittel wurde die Überlegenheit von Frankfurt nun immer drückender. „Da hätten wir das Spiel für uns entscheiden müssen“, sagte Trainer Franz-David Fritzmeier mit Bedauern nach der Partie, denn sein Team konnte in der 53. Minute lediglich noch den 3:3-Ausgleich durch Carter Proft erzielen. Die Joker hatten jedoch in der Schlussphase noch viel Glück bei einem Pfostentreffer von Frankfurt und so musste die Partie in der Verlängerung entscheiden werden. Nach einem schönen Angriff von Fabian Voit schaltete Tobias Wörle beim Spiel Drei gegen Drei am schnellsten und drückte den Puck nach 114 gespielten Sekunden in der Overtime zum Siegtreffer über die Linie.

Von Thomas Schreiber

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