Die Joker schlagen den Tabellenführer Kassel mit 4:3 Toren

ESVK gelingt Überraschung

esvk torwart
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Torwart Jan Dalgic und Denis Pfaffengut verteidigen das eigene Tor gegen Oliver Granz
  • VonKai Lorenz
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Dem ESV Kaufbeuren gelang am Samstagabend im dritten Anlauf gegen die Kassel Huskies der erste Saisonsieg. 

Der knappe 4:3-Erfolg gegen den souveränen Tabellenführer war nicht einmal unverdient, denn die Joker hatten nach 60 spannenden Spielminuten ebenso viele Torschüsse wie die Schlittenhunde abgegeben.

Der ESVK war gut in die Partie gestartet, jedoch mit der Prämisse, dass man den gefährlichen Gästen keine Konterchancen zulassen wollte. Daher gab es zunächst wenig Spektakuläres vor beiden Toren zu sehen. In der 13. Minute stand Philipp Krauß vor dem Tor goldrichtig und fälschte einen Schuss von Fabian Koziol zur 1:0-Führung ab. Tyler Spurgeon und John Lammers hatten nun sogar das zweite Tor auf dem Schläger, doch immer wieder war ein Stock der Gäste dazwischen. Einen Bilderbuchangriff über Joey Lewis und Branden Gracel verwandelte Sami Blomqvist in der 25. Minute zum 2:0 für die Joker.

Nun fühlte sich der Tabellenführer offensichtlich in seiner Ehre gekränkt und die Kassel Huskies schalteten einen Gang höher, wodurch die Kaufbeurer zunehmend in Schwierigkeiten kamen. Durch drei Tore in nur vier Minuten durch Ryan Olson, Vincent Saponari und Ryon Moser drehten die Gäste die Partie in nur kürzester Zeit zu ihren Gunsten. „Das waren fünf Minuten da haben wir nicht gut gespielt“, sagte Trainer Rob Pallin, der jedoch sah wie sich sein Team davon nicht beeindrucken ließ.

Unmittelbar nach einer Strafe für die Gäste traf John Lammers aus spitzem Winkel in der 37. Minute zum 3:3-Ausgleich, der auch bis zur zweiten Drittelpause bestand hatte. Die Huskies erhöhten im letzten Drittel etwas den Druck und in der 48. Minute trifft Tyler Spurgeons Schläger einen Kasseler Spieler unglücklich, aber mit voller Wucht im Gesicht und der Joker Kapitän muss 2 + 2 Strafminuten vom Eis.

Die Einstellung stimmte bei den Rotgelben an diesem Abend und um jede Scheibe wurde bedingungslos gekämpft und so konnte man auch diese heikle Phase ohne Gegentor überstehen. Besser machte es der ESVK. Bei einer Strafe für Kassel benötigen die Joker ganze elf Sekunden, dann konnte Tobi Wörle den 4:3-Siegtreffer in der 57. Minute erzielen. Die Gäste setzten in der Schlussminute ohne Torhüter alles auf eine Karte, doch der ESVK verteidigte den Sieg mit viel Einsatz über die Zeit. „Man hat heute gesehen, wenn wir unser Spiel durchbringen wird es für alle schwer und wir können auch alle schlagen“, sagt ein glücklicher Alexander Thiel nach der Partie.

Von Thomas Schreiber

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