ESVK im Dauereinsatz

ESV Kaufbeuren spielt heute zu Hause und am Sonntag auswärts gegen die Eispiraten Crimmitschau

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ESVK-Stürmer Sami Blomqvist gelang ein Hattrick zum Jahresabschluss in der ausverkauften erdgas schwaben arena.

Kaufbeuren – Sieben Punktspiele in 16 Tagen, das ist die Anforderung an die Eishockeyakteure über die Feiertage. Der ESVK hat bislang (Stand Donnerstag) fünf Spiel hinter sich gebracht und dabei acht Punkte erkämpft.

Diese resultieren aus den drei Heimsiegen über die Tölzer Löwen mit 4:3 (nach Overtime), 3:1 gegen den EHC Freiburg und 4:2 gegen den EC Bad Nauheim. Dagegen hält die Auswärtsschwäche der Joker immer noch an. In Frankfurt haben sie mit 5:0 und in Landshut mit 2:1 verloren.

Damit rangiert der ESVK nach 33 Spieltagen auf Rang neun mit 48 Punkten und ist damit punktgleich mit den Dresdner Eislöwen, die aber schon zwei Spiele mehr ausgetragen haben.

Tölzer Löwen in Overtime besiegt

Das Heimmatch gegen Tölz vor den Feiertagen brachte dem ESVK vor 2867 Zuschauern einen hart erkämpften 4:3-Sieg nach Verlängerung. Torschützen für die Joker waren Sami Blomqvist, Alex Thiel, Branden Gracel und der Matchwinner Tobias Wörle.

Zwei Tage später gab es bei den Löwen in Frankfurt eine 5:2-Niederlage, welche dann am grünen Tisch durch das Spielgericht in eine 5:0-Niederlage umgemünzt wurde. Ursache war der Einsatz von ESVK-Akteur Calvin Pokorny, der nach seiner dritten Disziplinarstrafe in dieser Saison automatisch ein Spiel hätte aussetzen müssen. Die Torschützen unter den rund 150 mitgereisten Fans waren Thiel und Joey Lewis.

Doppelschlag bringt den Sieg

Beim Heimmatch am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den EHC Freiburg brachte ein Doppelschlag von Lukes und Blomqvist innerhalb von nur 31 Sekunden den Sieg. Nach einem 0:1-Rückstand gelang dem ESVK erst zehn Minuten vor Ende der Ausgleich. Gracel festigte dann in der Schlussminute mit dem 3:1 ins leere Gästetor vor 2963 Zuschauern den Sieg.

Unnötige Niederlage in Landshut

Mit 2:1 mussten die Kaufbeu­rer eine weitere Auswärtsniederlage einstecken. Gelang zwei Wochen zuvor noch ein hochverdienter 8:5-Auswärtserfolg an gleicher Stelle in Landshut, so mussten die gut und gerne 700 mitgereisten Fans diesmal eine schwache Vorstellung ihrer Joker miterleben. Nach dem Kaufbeurer Führungstreffer durch Max Schmidle gelang den Gastgebern anhand eines groben Fehlers im Spielaufbau der Ausgleich. Danach nutzten die Landshuter einen Konter zum 2:1-Siegtreffer vor 4139 Zuschauern.

Siebter Heimsieg in Folge

Wenigstens zuhause sind die Joker eine Macht. Das mussten die Spieler des EHC Bad Nauheim am 30. Dezember erleben. Nach einem hart umkämpften und völlig ausgeglichenen Spielverlauf drehten die Brockmann-Schützlinge im Schlussabschnitt wieder auf. Nach dem Führungstreffer durch Blom­qvist gingen die Gäste durch zwei Treffer in Führung. Erst als Wörle nach 54 Minuten den Ausgleich erzielte, konnten die Breisgauer dem Allgäuer Angriffswirbel nicht mehr standhalten. Blomqvist machte mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 21 Sekunden in der Schlussminute mit 4:2 alles klar und brachte das Stadion zum Kochen. Trotz der mit 3100 Zuschauern ausverkauften Halle war der ESVK statistisch gesehen, außer in Tölz, der Klub mit den wenigsten Besuchern an diesem Spieltag in der DEL2.

Sonntag nach Crimmitschau

Partystimmung ist schon mal lange vor Spielbeginn angesagt, denn eine riesige Fanschar von circa 780 Personen reist mit einem Sonderzug am Sonntag, 5. Januar, zum Auswärtsmatch in Crimmitschau. Während die Bahnreisenden schon morgens um 6.30 Uhr in den Zug steigen können, beginnt das DEL2-Match zwischen um 17 Uhr im Sahnpark.

Bereits heute haben die Kaufbeurer Joker die Eispiraten zum Heimspiel in der erdgas schwaben arena zu Gast.  Beiden Partien gegen die Westsachsensind punktemäßig sehr wichtig, können sie doch bei positivem Ergebnis den Abstand an das Mittelfeld der Tabelle herstellen, andernfalls droht das Abrutschen in die Play-down-Ränge.

Beim ESVK fehlen verletzungsbedingt noch Philipp de Paly und Daniel Oppolzer, ansonsten kann Trainer Andreas Brockmann aus dem Vollen schöpfen. Die Eispiraten müssen auf die Langzeitverletzten Alex Wideman und Carl Hudson verzichten.

Werner Mayr

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