Die Sieben hat eine besondere Bedeutung

Neuzugang Jan Pavlu möchte beim ESVK mehr Verantwortung übernehmen

Jan Pavlu ESVK Tribüne
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Neuzugang Jan Pavlu hat sich dem Kreisbote als netter offener Gesprächspartner gezeigt, der beim ESV Kaufbeuren gerne mehr Verantwortung übernehmen möchte.

Kaufbeuren – Nach Thomas Tragust in der Saison 2009/2010 steht mit Jan Pavlu wieder ein Südtiroler in der Mannschaft des ESV Kaufbeuren. Während der italienische Nationaltorwart seinerzeit eine Ausländerstelle belegte und nach dieser Spielzeit einem deutschen Torhüter Namens Stefan Vajs Platz machen musste, besitzt Jan Pavlu nun auch die deutsche Staatsbürgerschaft. 

„Die ersten Eindrücke hier in Kaufbeuren sind sehr gut, alles ist super organisiert und es fühlt sich gut an, wenn in der Kabine wieder Deutsch gesprochen wird“, sagt Pavlu, der in den Gesprächen mit dem Verein auch gespürt hat, dass man ihn haben möchte. Genau dieses Vertrauen hat er bei seinem letzten Arbeitgeber zuletzt vermisst und so war für ihn auch klar, dass nach drei Jahren in Heilbronn ein neues Kapitel Eishockey aufgeschlagen wird. Als Jan Pavlu bereits mit 14 Jahren von zu Hause ausgezogen war, um bei den Jungadlern Mannheim anzuheuern, stand der Wunsch fest, einmal Eishockeyprofi zu werden. Nach vier Jahren in Mannheim folgte der Wechsel in die Red-Bull-Hockey-Akademie nach Salzburg. „Wir spielten dort in der russischen Nachwuchsliga MHL mit und sind praktisch wie in der NHL für eine Woche dort hingeflogen und hatten dann mehrere Spiele am Stück. Das war sportlich eine tolle Erfahrung“, schwärmt Pavlu noch heute davon. Mit dem Wechsel nach Bayreuth in die damalige Oberliga wurde aus dem einstigen Stürmer nun ein Verteidiger. „Wir hatten damals Probleme in der Verteidigung und so wurde ich zwangsweise umgeschult“, erzählt der Linksschütze.

In Kaufbeuren sieht er nun für sich gute Möglichkeiten sich persönlich weiter zu entwickeln. „Ich würde mich als guten Skater beschreiben, der einen guten und sicheren ersten Pass spielen kann. Ich hoffe ich bekomme auch vom Trainer das Vertrauen, mich mehr in das Offensivspiel einzuschalten“, sagt Pavlu im Gespräch mit dem Kreisbote.

Ein Glücksbringer

In den bisherigen Testspielen mit dem ESVK hat durfte Pavlu bisher an der Seite von Simon Schütz verteidigen. Der Rückennummer sieben hat er sich seit seiner Hochzeit am 7. Juli 2017 verschrieben. „Sie hat mir seit dem immer Glück gebracht und wird ewig einen besonderen Platz bei mir einnehmen“, sagt Pavlu. Ihm sei es ganz wichtig, dass sich auch seine Frau und der junge Sprössling wohlfühlen, denn nur so könne er sich voll auf seinen Sport konzentrieren.

Ein erfahrener Trainer

Auch auf dem Eis stand in den ersten Spielen erst einmal das kennenlernen im Fokus. „Training ist immer anderes als ein Spiel, deshalb ist es wichtig zu sehen wie die Mitspieler auch im Wettkampf reagieren“, berichtet Pavlu, der bislang keine gravierenden Unterschiede zum Spielsystem von Heilbronn ausmachen konnte. „Der Trainer hält das noch recht einfach und er will, dass wir läuferisch gut unterwegs sind. Mal schauen, was taktisch noch kommen wird“, erzählt der Neuzugang über seine Eindrücke . Er freut sich darüber, dass mit Sebastian Osterloh ein zusätzlicher Trainer dabei ist, der mit seiner großen Erfahrung die Mannschaft unterstützen kann. „Ich möchte in Kaufbeuren den nächsten Schritt machen und bin auch in dem Alter, um mehr Verantwortung zu übernehmen, da ich mir schon immer selbst hohe Ziele gesteckt habe. Im Vordergrund steht jedoch der Erfolg der gesamten Mannschaft“, umschreibt der gebürtige Südtiroler seine Ambitionen für die neue Saison.

Von Thomas Schreiber

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