Beide Heimspiele gingen am Wochenende verloren

ESVK ohne Erfolgserlebnis

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Nachdem die Joker schon nach 16 Minuten mit 0:4 zurücklagen, kämpften sie sich in das Spiel gegen die Innsbrucker Haie zurück. Fünfmal landete der Puck dennoch im Tor der Joker.

Kaufbeuren – Zwei Heimspiele trugen die Kaufbeurer Joker im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die kommende DEL2-Spielzeit am vergangenen Wochenende aus. Am Freitag unterlagen sie dabei dem favorisierten österreichischen Team aus Innsbruck. Gegen den EBEL-Ligisten mussten sich die Joker nach einer furiosen Aufholjagd am Schluss knapp mit 4:5 Toren geschlagen geben. Wesentlich schlechter lief es dann am Sonntagabend. Gegen den HC Pustertal aus Südtirol verloren die Jungs von Trainer Andreas Brockmann mit 3:6 Toren.

Dass das EBEL-Team aus Österreich klar favorisiert ins Spiel ging, war den meisten der 1770 Zuschauer in der erdgas schwaben arena am Freitag von vorneherein klar. Die läuferisch und technisch brillanten Gäste dominierten deutlich das erste Drittel. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass die Haie schon nach 16 Minuten mit 0:4 Toren im Vorsprung lagen. Nicht zu bremsen waren ihre schnell vorgetragenen Konter mit jeweils präzisen Torabschlüssen. Es schien sich fast schon ein Debakel für die bis dahin überforderten Kaufbeurer anzubahnen.

Ab dem zweiten Durchgang zeigte sich dann ein anderer ESVK. Die Defensive wirkte nun wesentlich geordneter und auch das Offensivspiel der Joker nahm an Fahrt auf. Zugute kamen dem ESVK auch die Überzahlspiele. Dabei nutzten sie zweimal diese Gelegenheit. Zuerst traf Max Schmidle im Nachschuss und dann Brandon Gracel auf Zuspiel von Steven Billich. Die Innsbrucker Haie wechselten zur Spielzeithälfte auch ihren Torhüter.

Im Schlussdrittel ging die Aufholjagd der Joker weiter. Wieder war es eine Überzahlsituation, die diesmal Steven Billich zum dritten Treffer nutzte. Nochmals eine Powerplaygelegenheit für den ESVK, jetzt traf Max Schmidle nach mustergültigem Zuspiel von Verteidiger Julian Eichinger und es stand 4:4-Unentschieden. Aber auch die Gäste nutzten nun ihrerseits eine Powerplaysituation und schossen vier Minuten vor dem Ende den alles in allem verdienten 4:5-Siegtreffer.

Schwacher Auftritt

Zwei Tage später trafen die Joker auf den Gast aus der italienischen Alps Hockey League. Diesmal fanden 1753 Zuschauer den Weg in die erdgas schwaben arena. Beim ESVK stand Marc-Michael Henne von Beginn an im Tor. Die Gäste wirkten bei Weitem nicht so stark wie die Innsbrucker zwei Tage vorher, dennoch verstanden sie es perfekt, das Spiel der Joker konsequent zu stören und einen Spielfluss zu unterbinden.

Den frühen Führungstreffer der Gäste konnte Florin Ketterer im Powerplay in der sechsten Minute ausgleichen. Doch dann trafen die Wölfe noch zweimal im ersten Drittel. Auch das zweite Drittel ging mit 1:2 verloren, nur Sami Blomqvist traf in Überzahl. Im letzten Durchgang stand nun Michael Güßbacher zwischen den Pfosten. Er musste nur noch einmal hinter sich greifen, ansonsten traf wiederum Sami Blomqvist auf Zuspiel von Gracel in Unterzahl für die Joker. Das Match endete mit einer 3:6-Niederlage, beim ESVK lief an diesem Abend nichts zusammen.

Immerhin sind ja noch vier Vorbereitungsspiele zu absolvieren, ehe es am 14. September zum Punktspielauftakt nach Frankfurt geht.

DNL-Team unterliegt Ingolstadt

Am Samstag trat das neuformierte DNL-Team des ESVK gegen den Ligakonkurrenten aus Ingolstadt an. Am Ende stand eine 0:4-Niederlage für das U20-Team der Kaufbeurer fest. Am Sonntag gelang dem ESVK dann ein 6:4-Erfolg in Augsburg.

von Werner Mayr

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