ESVK mit Heimrecht in die Play-offs gegen Bad Nauheim

5:1-Sieg über Dresden sichert Rang Vier

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ESVK-Stürmer Sami Blomqvist traf gegen Dresden.

Kaufbeuren – Am letzten Spieltag der DEL2 ging es noch einmal hochspannend zu.

Um Rang Eins und Zwei zwischen Riessersee und Bietigheim, sowie um Rang Vier, hier kämpften Kaufbeuren, Bad Nauheim und Kassel um diese Ausgangsposition, die den Heimvorteil im Play-off-Viertelfinale garantiert. Am Freitag patzten alle drei Teams, die Kaufbeurer verloren beim EC Bad Tölz mit 3:2 Toren. Der Sonntag brachte dann die endgültigen Entscheidungen. Der ESVK besiegte zuhause die Dresdner Eislöwen mit 5:1, gleichzeitig verloren die Kassel Huskies ihr Heimspiel gegen Bietigheim.

Rote Teufel als Kontrahent

Nun heißt der Play-off-Gegner im Viertelfinale Bad Nauheim. Erstes Match ist am Dienstag, den 13. März in der erdgas schwaben arena. Ein Wochenende mit wechselnder Gefühlslage endete doch noch mit einem Happyend.

Wieder Niederlage in Bad Tölz

Schon beim ersten Aufeinandertreffen zogen die Kaufbeurer den Kürzeren. Auch diesmal verloren die Joker nach einer zwei Tore Führung am Ende noch mit 3:2 Toren. Ohne Steven Billich, aber diesmal mit Jarkko Immonen statt Joona Karevaara gingen die Joker ins Spiel. Nach Chancen auf beiden Seiten war es Florin Ketterer, der an seiner alten Heimatstätte zum Führungstreffer für den ESVK traf. Im zweiten Drittel erhöhte Max Schmidle nach einer sehenswerten Kombination auf 0:2.

Kurz vor der Pause dann doch noch der Anschlusstreffer der Gastgeber. Im letzten Spielabschnitt waren dann die Tölzer Löwen die spielbestimmende Mannschaft, die in der 48. Minute dann den Ausgleich erzielen konnte. Nur drei Minuten später die erstmalige Führung der Löwen. Die Joker setzten sich zur Wehr und hatten Pech, als Sami Blomqvist in aussichtsreicher Position scheiterte. Der Tölzer Torhüter Mikko Rämö hielt seine Mitspieler mit starken Paraden auf Siegeskurs. So konnten die Tölzer Löwen vor 2035 Zuschauern erneut einen Heimsieg über den ESVK einfahren.

Eislöwen nieder gerungen

Nach sechzig Minuten stand ein verdienter 5:1-Heimsieg fest. Nach einer 2:0-Führung im ersten Drittel waren die Jokerfans unter den 2704 Besuchern in der erdgas schwaben arena guten Mutes. Bis dahin hatten Sami Blomqvist (15. Minute) und Jere Laaksonen vier Minuten später die Führung herausgeschossen. Als drei Minuten nach der Pause Sami Blomqvist sogar in Unterzahl das 3:0 markierte, schien das Spiel zugunsten der Joker zu laufen. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Dresdner jedoch ein spielerisches Übergewicht und erspielten sich Chancen um Chancen, welche dank ESVK-Keeper Stefan Vajs und auch einigem Glück schadlos vorüber gingen. ESVK-Coach Brockmann nahm daraufhin eine Auszeit für sein Team. Doch in der 36. Minute fiel der Anschlusstreffer der Eislöwen. Jetzt blieb es weiterhin brenzlig für die Joker.

Zu Beginn des letzten Drittels ging das Bangen der Zuschauer weiter. Zuerst mit zwei Mann weniger und dann noch dreieinhalb Minuten in Unterzahl wehrten sich die Joker erfolgreich. Im Anschluss kassierten die Dresdner gleich vier Zeitstrafen. In zweifacher Überzahl traf Daniel Oppolzer zum befreienden 4:1. Drei Minuten vor Ende schoss Christoph Kiefersauer das 5:1 und verwandelte die Arena in ein Tollhaus, als gleichzeitig auch die anderen Ergebnisse bekannt wurden. In ausgelassener Stimmung feierten die Kauf­beurer Zuschauer dann ihre Joker minutenlang nach Spielschluss auch den sagenhaften vierten Tabellenrang nach Ende der Hauptrunde der DEL2, hinter dem Ersten aus Riessersee, dahinter Bietigheim und als Dritten Frankfurt.

DNL-Team verliert

Die für den Klassenerhalt wichtigen letzten beiden Partien beim Schwenninger ERC verloren die Kaufbeurer Jungs. Mit einem Punkt Vorsprung in der Tabelle trafen die Kaufbeurer beide Male auf den SERC.

Am Samstag unterlagen die Jungs von Trainer Bruno Müller mit 4:1-Toren und auch am Sonntag gab es bei der 4:2-Niederlage lange Gesichter.

Jetzt geht es in die Relegation mit Weißwasser, Riessersee und Füssen. Hier muss mindestens der zweite Rang erreicht werden, um den Absturz von der Erstklassigkeit in die Drittklassigkeit doch noch zu vermeiden.

Von Wolfgang Mayr

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