Nach einer verdienten 1:4-Niederlage in Freiburg ist für die Joker die Saison beendet

ESVK scheidet im Viertelfinale aus

Torwart Benedikt Hötzinger
+
Torwart Benedikt Hötzinger verfolgt den Zweikämpf von Tobias Echtler und Scott Allen hinter seinem Tor.
  • vonKai Lorenz
    schließen

Das finale fünfte Spiel der „best-of-five“ Serie gegen den EHC Freiburg hat der ESV Kaufbeuren am Samstag mit 1:4 verloren. Während die Wölfe nun im Halbfinale gegen die Bietigheim Steelers stehen, ist die Saison für die Joker mit dieser Niederlage beendet.

Es war das mit Spannung erwartete letzte und alles entscheidende Spiel dieser Serie. Beide Teams begangen zunächst etwas verhalten, denn keiner wollte den ersten Fehler machen, der dann zu einem möglichen Gegentor führt. Dem ESVK gelang es dabei zum ersten Mal in den Play-Offs gegen Freiburg im ersten Drittel ohne Gegentor zu bleiben. Dagegen hatten Sami Blomqvist, Tobi Wörle und auch John Lammers eine mögliche Führung auf dem Schläger. Mit einem ausgeglichenen Schussverhältnis von 9:9 ging es in das zweite Drittel, in dem die Joker zunächst eine Unterzahlsituation schadlos überstanden hatten. Dann hatte der ESVK jedoch binnen einer guten Minute zwei entscheidende Fehler gemacht, die führ eine 2:0-Führung für Freiburg gesorgt hatten. In der 26. Minute traf Andreè Hult im Nachschuss aus kurzer Entfernung und nur kurz darauf konnte Jake Ustorf den starken Benedikt Hötzinger erneut überwinden. Doch die Kaufbeurer steckten nicht auf und hatten nun ihre beste Phase. In der 40. Minute wurden diese Bemühungen mit dem 2:1-Anschlusstreffer von Alexander Thiel belohnt. Daniel Oppolzer nahm vor dem Tor dem Torhüter die Sicht und so schlug der Puck im Freiburger Tor ein. Mit viel Optimismus kam der ESVK zum letzten Drittel zurück, doch das 3:1 von Nikolas Linsenmaier in der 42. Minute war ein erneuter Dämpfer für die Joker. Zwar erhöhten die Kaufbeurer noch einmal mit vier Sturmreihen die Schlagzahl, doch so richtig zwingende Aktionen wollten daraus nicht mehr entstehen. Zudem hatten die Wölfe an diesem Abend mit Enrico Salvarani einen richtig gut aufgelegten Torwart zwischen den Pfosten. Zwar brachte Rob Pallin in den Schlussminuten noch einen sechsten Feldspieler, doch das Spiel ohne Torhüter wurde 14 Sekunden vor dem Ende mit dem 1:4 bestraft. Nach der Partie analysierte Trainer Rob Pallin eine Serie auf Augenhöhe die durch Kleinigkeiten entschieden wurde. Im gesamten betrachtet war der Sieg in dieser Serie für den EHC Freiburg verdient.

Von Thomas Schreiber

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kaufbeurer Boxerin Slobodyanikov bei Trainingslehrgang
Kaufbeurer Boxerin Slobodyanikov bei Trainingslehrgang
Alexander Thiel verteidigt weiter für die Joker
Alexander Thiel verteidigt weiter für die Joker

Kommentare