Weiterhin kein Sieg

ESVK: Siebtes Spiel in Folge verloren

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Die Joker kassierten am Wochenende die nächsten Niederlagen, hier gegen Dresden.

Kaufbeuren – Kaum zu glauben: seit sieben Spielen sind die Kaufbeurer Joker erfolglos und das meist noch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Am Freitag gab es gegen Dresden mit 3:5 Toren eine Heimniederlage, die vierte in dieser Saison schon gegen Dresden, und am Sonntag verloren die Joker erstmals in dieser Spielzeit in Crimmitschau mit 2:1 Toren. Unter dem Strich also null Punkte. Der Vorsprung auf die Verfolger schmilzt wie Schnee in der Sonne. Jetzt ist auch noch die direkte Playoff-Qualifikation in Gefahr, sollten die Joker nicht den sechsten Platz halten. Noch sind vier Spieltage auf dem Programm. Vor allem das Spiel der ersten Reihe ist für die Gegner leicht ausrechenbar, sie haben sich mittlerweile alle darauf eingestellt.

Heimpleite gegen Dresden

Mit der Hoffnung, dass endlich wieder die Trendwende im Spiel der Joker gegen die Eislöwen aus Dresden eintritt, gingen die Kaufbeurer vor 2434 Zuschauer ins Match. Denis Pfaffengut war verletzt. Diesmal bekam Ossi Saarinen den Vorzug vor Jere Laaksonen. Sein erstes Match im Dress des ESVK machte Youngster Louis Latta. Dagegen fehlte der in den letzten Spielen auffälligste Angreifer Markus Lillich, der nach Memmingen in die Oberliga abkommandiert wurde.

Wie schon in den letzten Partien begannen die Joker mit viel Offensivgeist, scheiterten aber im Abschluss, anders die Gäste, mit dem ersten Schuss auf das Kaufbeurer Gehäuse gelang auch gleich ein Tor. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Gleich nach Wiederbeginn dann der ersehnte Ausgleich. Mit einem Konter traf Branden Gracel auf Zuspiel von Joey Lewis. Im Anschluss folgten vermehrt Strafzeiten gegen beide Teams, welche aber nicht zu Toren führten. Florian Thomas hatte die Chance auf die Führung, scheiterte aber allein vor dem starken Gästetorhüter Marco Eisenhut. Fast wieder im Gegenzug eine der wenigen Chancen der Eislöwen, doch wieder trafen die Dresdner eiskalt.

Jetzt hofften die Kaufbeurer Zuschauer auf ein Aufbäumen ihres Teams, aber die Gäste drehten auf und wirkten viel spritziger. Folglich auch das 1:3 nach 43 Minuten. Der Anschlusstreffer von Verteidiger Philipp Messing war nur ein Strohfeuer, denn nur vier Minuten später bauten die Eislöwen ihre Führung aus. Die letzten beiden Treffer von Sami Blomqvist und Dresdens Kapitän Pielmeier zum 3:5-Endstand hatten keinen Einfluss mehr auf diese Heimniederlage.

ESVK-Trainer Andreas Brockmann: „Dresden hat gewonnen, weil sie mit mehr Herz und Leidenschaft agiert haben. Wir waren dagegen ideenlos, harmlos und im Powerplay ohne Ideen. Es war einfach zu wenig, was die Mannschaft gezeigt hat. Wir müssen wieder mit Kampf ins Spiel kommen, nur so können wir wieder erfolgreich werden!“

Keine Punkte aus Crimmitschau

Mit leeren Händen kehrte der ESVK am Sonntag aus Westsachsen heim. Wieder war Simon Schütz in der Abwehr im Einsatz, es fehlten neben Denis Pfaffengut lediglich der beim Freitagsmatch verletzt ausgeschiedene Philipp dePaly und Lubomir Stach. Dafür war Jere Laaksonen mit dabei. Nicht im Kader war wieder Markus Lillich, diesmal wurde er im DNL-Team eingesetzt. Die Joker begannen vielversprechend, doch der Torerfolg blieb ihnen versagt. Nach fünfzehn Minuten dann die Möglichkeit in Überzahl vorzulegen, doch stattdessen fingen sich die Joker einen Treffer ein.

Max Schmidle konnte nach 29 Minuten auf Zuspiel von Jere Laaksonen den Ausgleich erzielen. Es blieb bis kurz vor Schluss ohne weiteren Treffer. Erst 230 Sekunden vor Ende erzielten die Eispiraten das 2:1 und sicherten sich damit vor 2131 Zuschauern drei wertvolle Punkte. Die Joker dagegen verloren ihr siebtes Spiel in Folge!

Freitag nach Deggendorf

Am Freitag reisen die Kaufbeurer Joker nach Deggendorf zum Tabellenschlusslicht. Dort sollte endlich mal gepunktet werden. Die Gastgeber verloren zuletzt am Sonntag in Dresden.

In den bisherigen drei Spielen konnten die Joker jedes Mal siegreich das Eis verlassen mit einem Torverhältnis von insgesamt 19:6 Toren.

von Werner Mayr

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