ESVK siegt im ersten Spiel gegen Freiburg 3:1 und kassiert im 2. Spiel eine 0:3-Niederlage

Sieg und Niederlage für die Joker

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Vor dem Tor der Freiburger Wölfe war beim ESVK-Heimspiel viel geboten.

Kaufbeuren – Sieg und Niederlage liegen im Sport oft nah beieinander. Dies mussten sowohl die Kaufbeurer Joker als auch das U19-Team des ESVK vergangenes Wochenende leidvoll erfahren.

Die Joker setzten sich im ersten Aufeinandertreffen in der Play down-Serie gegen die Freibürger Wölfe zuhause mit 3:1 Toren durch, erlitten aber im zweiten Match in Freiburg eine 3:0-Niederlage. Damit gibt es auf jeden Fall am Sonntag, den 20. März, ein drittes Heimspiel. Dem Kaufbeurer DNL-Team fehlten dagegen im dritten Match gegen den Krefelder EV die Kräfte. Zwei der drei Spiele gingen an die Krefelder, damit ist für das DNL-Team die Saison beendet und die Krefelder dürfen am Endturnier in Berlin antreten.

Joker nutzen Heimvorteil

Dank des um einen Punkt besseren Saisonergebnisses haben sich die Joker den Heimvorteil in der Serie gegen Freiburg gesichert. In einem ausgeglichenen Spiel setzte sich das Team von Trainer Toni Krinner am Freitagabend mit einem 3:1-Sieg durch. Er musste auf die beiden etablierten Stürmer Max Schmidle und Michael Baindl verzichten. Von Anfang an waren beide Teams in erster Linie auf eine sichere Defensive ausgerichtet. Deshalb kam es anfangs zu wenigen torgefährlichen Szenen.

Waren die Freiburger im ersten Drittel das aktivere Team, so kamen die Joker ab dem zweiten Drittel besser ins Spiel. Dennoch fiel das erste Tor nach einem Konter für die Gäste. Wenig später machten die Joker durch einen Lattentreffer von Josh Burnell auf sich aufmerksam. Kurz darauf endlich der lang erwartete Ausgleich durch einen vom Freiburger Abwehrspieler abgefälschten Schuss von Mitch Versteeg. Erneut musste Wölfe Torhüter Boutin hinter sich greifen, als Max Lukes mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel die erstmalige Führung der Joker erzielte.

Überhaupt setzte die dritte Kaufbeurer Reihe die meisten Akzente und gefiel durch ihr schnelles und druckvolles Spiel. Im letzten Drittel verteidigten die Joker mit Stefan Vajs im Tor erfolgreich die knappe Führung. Der Versuch der Gäste, in den letzten Sekunden noch den Ausgleich zu erzielen misslang. 18 Sekunden vor der Schlusssirene traf Florian Thomas zum 3:1-Endstand ins leere Tor der Gäste.

„Mein Team hat gegen eine läuferisch starke und strukturierte Freiburger Mannschaft gut gespielt. Den Rückstand haben wir schnell weggesteckt, denn dieser habe als Signal gewirkt“, erklärte ESVK-Trainer Toni Krinner nach dem Spiel.

Freiburg dreht den Spieß um

Die Wölfe wollten natürlich Revanche für die Niederlage. Entsprechend motiviert gingen sie zu Werke. In einem spannenden und ausgeglichenen Match konnten diesmal die Freiburger jubeln. Durch Treffer in der 14. Minute nach einem gewonnenen und direkt verwandelten Bully und einem Kontertreffer in der 23. Minute gingen die Hausherren in das letzte Spieldrittel, beide Treffer durch den Tschechen Petr Haluza. Im letzten Durchgang überstanden die Joker auch eineinhalb Minuten eine Drei-zu-fünf- Unterzahlsituation. Dem ESVK gelang in der verbleibenden Spielzeit kein Treffer mehr, sie kassierten noch ein Tor in den letzten Sekunden und so konnten die Wölfe vor rund 2500 Zuschauern die Playdown-Serie ausgleichen.

Saison für das DNL-Team beendet

Der Krefelder EV beendete den Traum der Kaufbeurer. In den Pre play-offs setzten sich die Krefelder nach zwei Siegen in drei notwendigen Partien durch. Gegen die Rheinländer gewannen die Kaufbeurer in der vorausgegangenen Hauptrunde noch drei von vier Spielen. Doch nun setzten sich die Gäste durch. Im ersten Spiel in Krefeld gelang dem Heimteam ein knapper 3:2-Erfolg erst nach Verlängerung. Am vergangenen Samstag folgte am Berliner Platz dann die gelungene Revanche. Mit einem verdienten 5:1-Erfolg glich das Team von Trainer Juha Nokelainen die Serie wieder aus. Vor circa 580 Zuschauern beherrschten die Kaufbeurer die Gäste durch schnelles Kombinationsspiel klar über 60 Minuten. Die Gäste kamen oft nur durch Einzelaktionen vor das von Bastian Kucis sicher gehütete Kaufbeurer Gehäuse. Die Torschützen für den ESVK waren Timo Schirrmacher (2), Simon Weingartner, Edwin Gutar und Michael Fichtl.

Nachdem den Kaufbeuren mit dem klaren Sieg am Samstag der Ausgleich der Serie gelang, musste das alles entscheidende Spiel am Sonntag den Teilnehmer für das Endturnier in Berlin ermitteln. Die Gäste den besseren Start und führten nach 27 Minuten mit 2:0 Toren. Doch der ESVK konnte durch Treffer von Thomas Heger und Denis Pfaffengut nach 44 Minuten ausgleichen. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nur gute zwei Minuten, dann gingen die Krefelder wieder in Führung. Dem ESVK fehlte nun die Kraft und die Gäste erhöhten vier Minuten vor dem Schluss auf 4:2 und brachten den Vorsprung über die Zeit.

Von Werner Mayr

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