DNL-Team tritt am Wochenende beim Spitzenreiter an

Joker wollen sich aus Krise punkten

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ESVK-Trainer Mike Muller gab dem Team noch einen trainingsfreien Tag.

Kaufbeuren – Vielleicht steht schon am Sonntag ein wegweisendes Spiel für die Kaufbeurer Joker auf dem Spielplan der DEL2. Der direkte Tabellennachbar, die Eispiraten Crimmitschau erwarten die Joker.

Für beide Teams geht es um wichtige Punkte, um sich doch noch unter die ersten zehn der Liga zu platzieren. Momentan (Stand nach dem 16. Spieltag) weist das Punktekonto der Eispiraten einen Zähler mehr als das der Joker auf. 

Die Kaufbeurer haben eine Durststrecke von sieben in Folge verlorenen Spielen bis vor dem Freitagsspiel, dagegen können die Sachsen auf vier Siege in den letzten fünf Partien zurückblicken. Zuvor hatten die Eispiraten ihr Team nochmals verstärkt. Patrick Pohl kam DEL-Ligisten Schwenninger Wild Wings und Christoph Kabitzky von den Frankfurter Löwen, dort war er mit einer Förderlizenz der Nürnberg Icetiger ausgestattet. 

Für Chris Lee, den Trainer des ETC ist das Match gegen den ESVK ebenfalls ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Sie wollen mit einem Heimsieg im direkten Duell ihren Erfolgsweg fortsetzten, den Abstand nach unten vergrößern und mindestens Platz Zehn halten. 

Schaffen die Kaufbeurer in den Wochenendspielen den Weg aus der sportlichen Talfahrt? Nach dem frustrierenden letzten Wochenende gab Trainer Mike Muller seinen Akteuren noch einen zusätzlichen trainingsfreien Tag, seine Jungs sollten den Kopf wieder freibekommen. Dass sie in der DEL2 mithalten können, haben sie in vielen Spielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, die Tabellensituation mit Rang acht vor den Weihnachtsfeiertagen unterstrich dies. 

Auch im letzten Heimspiel bot der ESVK ein tolles erstes Drittel mit mehr Spielanteilen als die hochfavorisierten Bietigheim Steelers. Leider blieb die Chancenverwertung dabei aus und nach der ersten Pause kam der Einbruch durch drei schnelle Gegentreffer in gut einer Minute, was zur Niederlage führte. 

Die Gesellschafter, Geschäftsführer Michael Kreitl, Trainer Mike Muller und der Mannschaftsrat analysierten die Fehler der letzten Wochen und kamen zu dem Schluss, dass der Weg aus der sportlichen Krise zu bewältigen sei. Überdies geniest das Jokerteam weiter das volle Vertrauen der Führung und gemeinsam soll sich der Erfolg wieder einstellen. 

DNL-Team zum Spitzenreiter 

Nicht zu beneiden sind die Jungs von Trainer Juha Nokelainen. Zweimal müssen die Kaufbeurer am Wochenende beim Spitzenreiter Jungadler Mannheim antreten. Erst beim letzten Heimspiel hatten die Kaufbeurer die Jungadler zu Gast, dabei boten sie in einem guten Match lange Zeit den Gästen Paroli, mussten sich aber am Schluss doch mit einer 2:6-Niederlage geschlagen geben. 

Immerhin halten die Kaufbeurer Youngster nach 32 Spieltagen mit 56 Punkten noch einen überragenden dritten Platz in der höchsten deutschen Nachwuchsliga DNL.

von Werner Mayr

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