Schlussspurt für die Joker

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In der Hauptrunde stehen dem ESVK noch zwei schwierige Gegner auswärts gegenüber.

Kaufbeuren – Die Hauptrunde in der DEL2 neigt sich dem Ende zu. Noch haben die Kaufbeurer Joker zwei Auswärtspartien zu bestreiten. Am Sonntag geht es zum Tabellenführer nach Bietigheim und am Dienstagabend sind die Dresdner Eislöwen Gastgeber für die Kaufbeurer.

Zwei schwere Spiele also für das Team von Trainer Toni Krinner. Je nach Ausgang der Freitagsspiele (nach Redaktionsschluss) kann es durchaus noch spannende letzte Entscheidungen um die Ausgangspositionen für die Play-off- und Play-down-Begegnungen geben. Der Sonntagsgegner, die Bietigheim Steelers dürften aber schon als Erster entspannt die beiden letzten Spiele angehen. 

Anders ist die Situation beim Sonntagsgegner, den Dresdner Eislöwen. Aktuell als Achter kämpfen sie noch um eine bessere Ausgangsposition, sogar Rang Sechs liegt theoretisch noch in Reichweite. 

Joker wollen Heimrecht sichern 

Richtig spannend ist es noch um den Kampf für die bessere Ausgangsposition im Abstiegskampf. 

Heilbronn ist lange schon abgeschlagen auf dem letzten Platz, dagegen haben sich die Lausitzer Füchse nach dem 49. Spieltag mit fünf Punkten Vorsprung schon Platz Elf vorgemerkt. Für den ESVK geht es darum, wenigstens noch den Heimvorteil im entscheidenden Match gegen den wahrscheinlichen Play-down-Gegner aus Freiburg zu sichern. Viel hängt natürlich auch vom Ausgang der Freitagsspiele ab. 

Der Start in die Play-down-Serie beginnt am Freitag, den 11. März. Viel Zeit bleibt also Trainer Toni Krinner nicht mehr, das Team nach seinen Wünschen einzustellen. Doch er sah schon im zweiten Spiel in Garmisch eine Steigerung, vor allem in der Defensivarbeit seiner Joker. Hier will er auch Schwerpunkte setzten und das Spiel der „special-teams“ in Unter-, aber auch in Überzahl forcieren. 

Kräfteraubend wird die Abstiegsserie auf jeden Fall werden, denn bis zu maximal sieben Spiele gegeneinander können nötig werden, bis sich letztendlich der Sieger durchsetzt. Sollten im schlechteren Fall die Joker die erste Serie verlieren, gibt es dann noch einmal bis zu sieben Spiele in der letzten Serie, die dann bis zum 10. April dauern kann. Die Jokerfans kennen diese Situation schon zur Genüge. Verzichten muss Trainer Krinner in den letzten Spielen auf Torhüter Stefan Vajs, der noch an einer Oberschenkelverletzung laboriert. Außerdem fehlt auch noch Stürmer Michael Baindl. 

DNL-Team in der Meisterrunde 

Zwei Punktspiele hat das Kaufbeurer U19-Team noch in der Hauptrunde zu bestreiten, beide Male können sie zuhause antreten. Am Samstag geht es um 19.15 Uhr gegen die Kölner Junghaie und am Sonntagvormittag um 10.30 Uhr gegen den Krefelder EV. Während die Kölner mit 103 Punkten Zweiter sind, liegen die Krefelder mit 45 Punkten fest auf Rang acht. 

Die Kaufbeurer hatten schon vergangenes Wochenende mit zwei Siegen ihre Play-off-Teilnahme gesichert und sind mit acht Punkten Vorsprung vor der Düsseldorfer EG schon sicher auf Rang Sechs. Auf Rang Eins dagegen führen die Kaufbeurer Youngster in der Zuschauergunst die Gesamtwertung der Liga an.

von Werner Mayr

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