Joker verlieren trotz guter Leistung zu hoch mit 2:6 Toren

ESVK unter Wert von Bietigheim geschlagen

Hängende Köpfe ESVK
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Trotz guter Leistung mussten die Joker mit einer Niederlage und hängenden Köpfen das Eis verlassen.

Kaufbeuren – In einem DEL 2 Spiel auf höchstem Tempo musste sich der ESV Kaufbeuren am Montagabend den Bietigheim Steelers mit 2:6 geschlagen geben. Über 40 Minuten konnten die Joker dem Favoriten Paroli bieten, dann mussten sie sich jedoch der Qualität der Gäste beugen.

Beide Teams zeigten ab der ersten Minute ein flottes Spiel gepaart mit spielerischer Qualität. In einem sehr ausgeglichenen Startdrittel hatten die Joker wie auch die Gäste aus Bietigheim gute Möglichkeiten, doch beide Torhüter waren dabei auf dem Posten. In der 19. Minute war es dann Verteidiger Fabian Koziol, der einen zwei auf eins Konter unhaltbar zum 1:0 für den ESVK abschließen konnte.

Mit noch mehr Druck kamen die Steelers aus der ersten Pause und übernahmen zunächst das Kommando auf dem Eis. Die Folge daraus war der verdiente Ausgleich von Evan Jasper in der 27. Minute. Nun war auch der ESVK wieder am Zug und Branden Gracel scheiterte an Jimmy Hertel im Tor der Gäste. Unglücklich war dann die 2:1-Führung für Bietigheim, als der Puck von Torhüter Benedikt Hötzinger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Doch die Joker ließen sich davon nicht beeindrucken und der starke Sami Blomqvist sorgte mit einem Alleingang noch im zweiten Drittel für den 2:2-Ausgleich.

Die Treffer von Riley Sheen und Brett Breitkreuz in der 49. und 50. Spielminute zum 2:4 für die Steelers waren dann für den ESVK wie ein Schlag ins Gesicht, von dem sich das Team nicht mehr erholen konnte. Der ESVK zeigte zwar bis zum Ende Moral, doch als die Joker nach dem Rückstand ihre Defensive mehr und mehr öffnen mussten, kassierten sie noch zwei weitere Tore zum 2:6-Endstand. „Uns hat im letzten Drittel etwas die spielerische Balance gefehlt“, haderte Coach Rob Pallin, der jedoch seiner Mannschaft auf Grund der hohen Belastung in den letzten Tagen keinen Vorwurf machen wollte. „Keine Frage, der Sieg ist viel zu hoch ausgefallen, doch schlussendlich war Bietigheim heute insgesamt besser und hat verdient gewonnen“, sagte Florin Ketterer als fairer Verlierer.

Jetzt haben die Kaufbeurer erst einmal ein paar Tage Pause, bevor es am Freitag mit der Auswärtspartie in Frankfurt weitergeht.

von Thomas Schreiber

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