ESVK verliert 2:3 gegen Dresden und rutscht auf Platz acht

Chancen nicht genutzt

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Das Tor des starken Gästetorhüters Marco Eisenhut war wie vernagelt.

Kaufbeuren – Sein Dienstagheimspiel verlor der ESVK knapp mit 2:3 Toren gegen die kompakten Dresdner Eislöwen. Chancen gab es anhand etlicher Überzahlspiele genug, doch der Puck wollte die gegnerische Torlinie nicht überwinden.

Dadurch rutschte der ESVK mit 32 Punkten aus 21 Spielen auf Rang Acht, doch der direkte Tabellennachbar auf Rang Sieben, die Ravensburger Tower Stars, ist aktuell punktgleich, allerdings mit einem Spiel mehr. Nächste Woche folgt das direkte Aufeinandertreffen.

Dann nämlich treten die Joker anlässlich eines regulären Spieltages am Dienstag, 5. Dezember, um 20 Uhr in Oberschwaben an. Die Tower Stars befinden sich auf einem kleinen Höhenflug, sie gewannen ihre letzten drei Spiele. Zuvor muss die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger noch zuhause gegen Dresden und am Sonntag in Heilbronn antreten. Die Kaufbeurer Joker haben hingegen am Sonntag spielfrei. Im Team der Oberschwaben wirken einige ehemalige Joker-Akteure mit. Neben dem letztjährigen Verteidiger Ondrej Pozivil sind noch Lukas Slavetinsky, Daniel Pfaffengut, Marc Schmidpeter und David Zucker dort unter Vertrag.

Heimspielniederlage schmerzt etwas

Vergangenen Dienstag traten die Kaufbeurer gegen die Dresdner Eislöwen an. Wieder fehlten Spieler. Neben Torhüter Stefan Vajs fehlte noch Stürmer Tim Wohlgemuth, der sich im Rahmen eines Testspieles der U 20-Nationalmannschaft gegen Bad Tölz vor einer Woche schwerer an der Schulter verletzte und voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen wird.

Die 1911 Zuschauer in der erdgas schwaben arena sahen zu Beginn eine engagiert und stürmisch auftretende Gästemannschaft. Die Joker fanden überhaupt nicht ins Spiel und wurden vehement ins eigene Drittel gedrängt. Die Folge war das 0:1 nach acht Minuten. Allmählich tauten die Kaufbeurer auf und kamen auch zu Chancen, die beste hatte Sami Blomqvist, der aber mit seinem satten Lattenschuss das Pech auf seiner Seite hatte.

Im zweiten Drittel hatten die Joker gleich fünfmal die Chance in Überzahl zu agieren, doch nur die erste Powerplayphase nutzten sie durch Florin Ketterer zum Ausgleich. Ansonsten war das Gehäuse von dem starken Gästetorhüter Marco Eisenhut wie vernagelt, trotz vieler Schüsse fand der Puck nicht den Weg ins Tor. In diese Drangperiode fiel der Gegentreffer.

Im Schlussabschnitt das gleiche Bild, die Joker machten erfolglos Druck und die Eislöwen nutzten eine Überzahlchance gleich zum 1:3-Vorsprung. 108 Sekunden vor Ende gelang Blomqvist der 2:3-Anschlusstreffer. Zudem handelten sich die Gäste noch eine Strafzeit ein, doch auch mit Sechs gegen Vier wollte der Ausgleich an diesem Abend nicht mehr gelingen uns so konnten sich die Eislöwen bei einem Schussverhältnis von 42:22 für den ESVK über drei glückliche Punkte freuen.

„Gratulation an Franz Steer zum verdienten Sieg seiner Eislöwen, der toll erarbeitet wurde. Im zweiten Drittel kamen wir besser ins Spiel, aber wenn man so viele Überzahlspiele bekommt, dann muss mehr kommen, vor allem von den sogenannten Schlüsselspielern. Heute hätten wir wahrscheinlich noch lange spielen können um das Spiel zu drehen, Dresden war zu clever und zu stark. Wir werden aus dem Spiel lernen“, so ESVK-Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel.

von Werner Mayr

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