ESVK erwartet am Sonntag Crimmitschau

Niederlage gegen Ravensburg

+
ESVK-Coach Dieter Hegen hat seine Mannschaft auf die kommende Aufgabe gut eingestellt.

Kaufbeuren – Abhaken und nach vorne schauen! So könnte das Motto der Joker nach der 6:1-Niederlage am Dienstagabend in Ravensburg lauten. Die Towerstars waren hochmotiviert, wollten sie doch die 48 Stunden vorher erlittene deftige 10:4-Packung bei den Eispiraten in Crimmitschau vor eigenem Publikum wieder gutmachen.

Beflügelt durch ein superschnelles Führungstor nach nur 18 Sekunden, drehten die Towerstars in Ravensburg beim Spiel gegen die Joker am vergangenen Dienstag richtiggehend auf, erhöhten sieben Minuten später auf 2:0. In der 14. Spielminute hatte Bernhard Keil die große Chance auf den Anschlusstreffer, doch er scheiterte mit einem Penalty an Torhüter Nemec. In dieser Phase der Partie hatten die Joker mehrfach die Möglichkeit zu einem Treffer, aber es blieb ihnen versagt. Stattdessen der dritte Treffer der Gastgeber. 

Markku Tähtinen war es dann nach 28 Minuten vorbehalten, das erste Kaufbeurer Tor zu erzielen. Auch die Ravensburger scheiterten in Person von Radek Krestan mit einem Penalty an ESVK-Keeper Vajs. Den Kaufbeurern fehlte nun die Kraft, ähnlich wie am Sonntag gegen Bietigheim, solch eine Partie noch mal zu drehen. So folgten noch drei Treffer der Gastgeber zum 6:1-Endstand vor 1950 Zuschauern. Kurz vor Schluss musste Stefan Vajs verletzt vom Eis, für ihn hütete dann Johannes Wiedemann die letzten acht Minuten das Gehäuse. 

Beim ESVK fehlte der angeschlagene Max Schmidle, dafür liefen die Straubinger Förderlizenzspieler Bernhard Keil und Marcel Brandt mit auf. 

Ab 19 Uhr heißt am Sonntagabend, 27. Oktober, der Gegner Crimmitschau. Nach den beiden siegreichen und berauschenden Heimspielen vor einer Woche wollen die Kaufbeurer hier nahtlos weitermachen. Egal wie das Spiel am Freitagabend in Bad Nauheim endete (nach Redaktionsschluss), die Joker wollen die Sparkassen-Arena mit den stimmungsvollen Fans erneut in eine uneinnehmbare Festung verwandeln. 

Die Gäste sind durch launische Ergebnisse schwer auszurechnen. Klaren Erfolgen mischten sich mit teils unerwarteten und deutlichen Niederlagen. Zuletzt gab es für die Westsachsen eine klare 6:1-Niederlage in Garmisch-Partenkirchen. ETC-Trainer Fabian Dahlem wird versuchen, seine Verteidigungsreihen zu optimieren, den die vielen Gegentore, (bisher schon 58) sprechen eine deutliche Sprache. von Werner Krivec

Auch interessant

Meistgelesen

Knappe Niederlage im Derby
Knappe Niederlage im Derby
ESVK bezwingt Vizemeister
ESVK bezwingt Vizemeister
Zwei Siege
Zwei Siege
Überglücklich und stolz
Überglücklich und stolz

Kommentare