Verteidiger verlängern

Fabian Koziol bleibt beim ESVK

Verteidiger Fabian Koziol ESVK
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Der Verteidiger Fabian Koziol geht in seine nächste Saison beim ESVK.

Kaufbeuren – Neben Fabian Voit (wir berichteten) bleibt auch Fabian Koziol dem ESVK als ein weiterer junger und talentierter Verteidiger erhalten. Er hat seinen Vertrag für die Saison 2021/22 verlängert. Spannender denn je wird in diesem Jahr das Lizenzierungsverfahren für die DEL 2, zu dem alle Vereine ihre Unterlagen bis zum 15. Juni einreichen müssen.

Mit der Weiterverpflichtung von Fabian Koziol ist dem ESVK ein weiterer wichtiger Baustein für die Defensive gelungen. Der 21-jährige Verteidiger geht bereits in seine dritte DEL2-Saison und ist somit nach Sören Sturm, Alexander Thiel und Tobias Echtler der vierte Verteidiger im bisherigen Kader. „Fabian Koziol hat trotz seines noch jungen Alters schon über 100 Pflichtspiele in der DEL2 absolviert. Er hat viel Potenzial, ist vor allem auch ein guter Schlittschuhläufer und verfügt über eine gute Stocktechnik“, so Kreitl über die Verlängerung.

Auch der Spieler selbst freut sich auf die bevorstehende Spielzeit und hofft dabei wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans. „Ich bin sehr glücklich darüber, auch in der kommenden Saison wieder in Kaufbeuren Eishockey spielen zu können. Für mich ist und bleibt es etwas Besonderes, das Trikot des ESV Kaufbeuren tragen zu können“, sagt Koziol. In seinen bisherigen 134 Einsätzen in der DEL2 gelangen dem gebürtigen Füssener neun Tore und 21 Vorlagen. „Wir sind davon überzeugt, dass er in der kommenden Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen kann und dabei eine aktivere Rolle in der Mannschaft übernehmen wird“, ist die Meinung des ESVK-Geschäftsführers.

Indessen wurde bekannt, dass sich nun nach Julian Eichinger mit Florin Ketterer ein weiterer bisheriger Verteidiger des ESVK den Ravensburg Towerstars angeschlossen hat.

DEL2-Lizenzierungsverfahren startet am 16. Juni

Spannender denn je wird in diesem Jahr das Lizenzierungsverfahren für die DEL 2, zu dem alle Vereine ihre Unterlagen bis zum 15. Juni einreichen müssen. Trotz coronabedingter Folgen soll die Prüfung der Clubs sowohl die wirtschaftliche Stabilität für die neue Spielzeit gewährleisten als auch die Planung aufgrund bestehender Risiken durch die Pandemie etwas zu begrenzen.

„Wir müssen alle Ein- und Ausgaben in Einklang bringen, damit am Ende eine schwarze Null steht. Dazu müssen alle Sponsorenverträge im fünfstelligen Bereich dokumentiert oder mit einer Absichtserklärung bestätigt werden. Mögliche Unterdeckungen sind dabei durch Bürgschaftserklärungen abzusichern“, erläutert ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl das Prozedere. Jedoch bleibt für den ESVK die Kalkulation in Sachen Eintrittsgelder und Catering im Stadion eine unbekannte Größe. „Wir konnten uns in der Vergangenheit stets an den Zahlen der Vorsaison orientieren, doch stehen wir in diesem Bereich vor einer ungewissen Zukunft, denn diese Einnahmen haben beim ESVK in der Vergangenheit keine unwesentliche Rolle eingenommen“, sagt Kreitl, der folglich eher etwas zurückhaltend und mit wirtschaftlicher Vernunft in die Planung geht.

Die Ligagesellschaft mit ihren Clubs hat sich zudem auf einen verspäteten Saisonstart am Freitag, 1. Oktober verständigt, bestehend aus einem Rahmenterminplan mit einer Doppelrunde, welche bei 14 teilnehmenden Clubs am 6. März 2022 beendet sein soll.

Thomas Schreiber

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