ESVK-Fans sammeln Geld

„Faninitiative für bessere Sicht im Eisstadion Kaufbeuren“ gegründet

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Viele Fans sind mit den Sichtverhältnissen von den Doppelstufen im neuen Eisstadion nicht zufrieden.

Kaufbeuren – Der Zwist um die eingeschränkte Sicht im neuen Eisstadion geht in die nächste Runde. ESVK-Fans haben sich zu der „Faninitiative für bessere Sicht im Eisstadion Kaufbeuren“ zusammengeschlossen.

„Zahlreiche Fans waren und sind mit den Sichtverhältnissen von den Doppelstufen im neuen Eisstadion Kaufbeuren absolut unzufrieden und wollen eine Verbesserung herbeiführen“, begründen die Initiatoren Simon Wißmiler und Bernhard Lehmann ihre Entscheidung.

Der erste Schritt der Initiative war ein Brief an die Stadtverwaltung, insbesondere Oberbürgermeister Stephan Bosse, und den Gesellschaftern der ESVK GmbH. Darin schlägt die Initiative die „Etablierung eines Runden Tisches“ vor.

Zu dem Gespräch sollen dann auch Experten eingeladen werden. Wie zum Beispiel der Architekt Dr. Nixdorf, der das Gutachten über die Sichtverhältnisse im Augsburger Eisstadion verfasste, und Ulrich Schlenker, der dort die Vorstellungen von Dr. Nixdorf umsetzte. Auch Bam Sports, die die Arenen in Mannheim und Berlin errichtet haben, könne man sich als Gesprächspartner vorstellen.

Von dem Input der Experten erhofft sich die Initiative, dass sie die Sichtverhältnisse im Stadion nochmals überprüfen, „zwischen den Parteien moderieren und etwaige Lösungsansätze anbieten“.

So ein Gutachten ist allerdings teuer. Die Kosten, immerhin rund 5.000 Euro, möchte die Initiative übernehmen. Deshalb wurde ein Spendenaufruf gestartet. Im Internetforum des ESVK wurde die Bankverbindung bekanntgegeben. Auch weitere Aktionen zur Gewinnung von Unterstützern werden dort derzeit heiß diskutiert.

Und warum der ganze Aufwand? „Wir sind der Ansicht, dass das neue Stadion für 50 weitere Jahre funktional sein soll. Exzellente Sicht ist beim Eissport der wichtigste Faktor. Daher muss und soll die Frage der Sichtverhältnisse ein für alle Mal geklärt und Lösungsmöglichkeiten für eine Verbesserung aufgezeigt werden“, heißt es von Seiten der Initiative. Sie macht auch nochmal klar, dass die Stadt Kaufbeuren eine Verantwortung für den sinnvollen Einsatz von Steuergeldern habe und sie dieser Verantwortung auch nachkommen müsse, ansonsten drohe die Gefahr eines weiteren Bürgerentscheides, den sich niemand wünsche.

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